4/23/2018

Montagsfrage: Gibt es ein Buch, das du gern verfilmt sehen möchtest?



Mein Leben besteht momentan aus der (hoffentlich) richtigen Kombination "Klausurvorbereitung" und "soziale Kontakte, damit Antonia nicht in zwei Wochen vollkommen den Verstand verliert und beginnt ihre Statistikaufgaben zu essen." Und dann schönes Wetter. Es könnte definitiv schlechter sein. Bevor ich mich nun heute direkt an die Uni-Sozial-Kombination meines Lebens stürze und Sonne auf meine in Sonnencreme gebadete Haut scheinen lasse, folgt noch ein Beitrag zur aktuellen Montagsfrage. Leider kam die (mehr wegen Uni als sozialer Kontakte zugegebener Weiße) die letzten Wochen ein bisschen zu kurz. Aber ich hoffe auf Besserung, sobald ich nicht mehr alle zwei Wochen eine Klausur schreibe. 


Gibt es ein Buch, das du gern verfilmt sehen möchtest?


Zwischen meiner Gehirn- und Kognitionspsychologie-Vorbereitung habe ich tatsächlich ein Buch gelesen, das in die Kategorie "Ich brauche mehr davon, von mir aus auch im Filmformat" fällt. Wir sprechen von Carry On (dt.: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow) von Rainbow Rowell, meine Freunde. Ich sag euch, ich begebe mich bezüglich dieses Buches in eine vollausgewachsene Obsession. Und ich brauche ganz dringend mehr Leute, die dieses Buch kennen, und die genauso wenig mit ihm fertig werden wie ich. Und ich brauche mehr Stoff. Einen zweiten Teil. Und eben auch eine Verfilmung, einfach weil's so schön ist. Aber vor allem einen zweiten Teil. Und falls irgendjemand da draußen ist, der dieses Buch gelesen hat und genauso erfrischend fand wie ich - Simon and Baz, am I right? (In Ermangelung dieser Menschen in meinem Freundeskreis habe ich die letzte Woche so lang meine beste Freundin und meine kleine Cousine genervt, bis sie das Buch auch gekauft/ausgeliehen haben und jetzt lesen. Ich erwarte demnächst Besserung bei "Leuten, die über Carry On mit mir reden können", zumal noch zwei weitere Leute Interesse gezeigt haben, nachdem ich einen halbstündigen Vortrag darüber gehalten habe, wieso dieses Buch toll ist. Ich kann wirklich ein sehr obsessiver Mensch sein.) (Man merkt, dass ich schon eine Weile kein richtig typisches Young Adult-Buch mehr gelesen habe, wie ich hier den Verstand verliere.) (Davon abgesehen, ich kann den Namen der Autorin nicht aussprechen, es kommt also immer nur Rainbow Rwowwowowowlll bei mir raus.)

Ein weiteres Buch, oder besser gesagt eine Buchreihe, bei der ich mir eine Verfilmung sehr gut vorstellen könnte (und wünschen würde), ist die Percy Jackson Reihe von Rick Riordan (und Helden des Olymp und Magnus Chase - ohne die geht es auch nicht, vor allem Magnus Chase). Und ja, ich höre euch sagen "Aber Antonia, wurden die ersten zwei Teile von Percy Jackson nicht verfilmt?" - In diesem Sinne: Jein, denn der erste Teil wurde semi-gut, aber nicht wirklich gut, verfilmt. Und der zweite Teil wurde drei Mal gekaut und dann wieder ausgespuckt. Die Fandom redet nicht darüber. Aus diesem Grund plädiere ich für eine Neuverfilmung der Bücher - und zwar im Serienformat. Es bietet sich, meiner Meinung nach, einfach besser an. Los, verkauft Netflix schon die Rechte. Ich brauche endlich eine Filmversion von Nico di Angelo. (Und wenn wir nicht Percy Jackson haben können, dann verfilmt Die Helden des Olymp oder Magnus Chase - ich präferiere diese Reihen sowieso über Percy Jackson, jaja, steinigt mich nicht. Aber am liebsten alle. Und dieses Mal bitte richtig.)



Mit diesen zwei Buch(reihen)-Vorschlägen verabschiede ich mich nun erst einmal in meinen Montag. Die Klausuren warten - und mit dem momentanen Wetter sind sie wirklich erträglich. In diesem Sinne also: Habt einen guten Start in die Woche.

xx Antonia
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3/26/2018

Montagsfrage: Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?



Ich bin (immer noch ein bisschen krank) gestern Nachmittag wieder in den Niederlanden gelandet und bestreite nun wieder meinen Unialltag. Bevor sich aber gleich an Statistik gestürzt wird, folgt noch der Beitrag zur wöchentlichen Montagsfrage von Buchfresserchen (hier gelangt ihr zum aktuellen Post), bei der es mir als angehende Buchautorin schon ein bisschen in den Fingern kribbelt.


Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?


Ich habe tatsächlich nicht nur mal daran gedacht ein Buch zu schreiben, ich schreibe momentan an meinem ersten Roman. Genre, ganz klar, Fantasy, meine alte Liebe. Dazu sollte ich allerdings anmerken, dass ich mit Fantasy weniger High Fantasy (also Bücher a la Herr der Ringe oder Game of Thrones) meine, sondern Contemporary Fantasy (also Bücher a la Percy Jackson oder Harry Potter). Den Fantasy-Bewanderten unter euch werden die Unterschiede zwischen diesen beiden Subgenres der Fantasyliteratur bekannt sein, für alle anderen erkläre ich es kurz: High Fantasy zeichnet sich vor allem damit aus, in einer eigenen Welt zu spielen, die oft dem europäischen Mittelalter angelehnt ist. Vorteil bei High Fantasy? Möglichkeit komplexe eigene Welten zu entwickeln. Nun hat J.K. Rowling das allerdings mit Harry Potter, was Contemporary Fantasy ist, auch gemacht. Contemporary Fantasy zeichnet sich allerdings dadurch aus, dass fantastische Elemente sich mit der realen Welt vermischen (Neil Gaiman, wo ich gerade dabei bin, schreibt übrigens auch Contemporary Fantasy - für alle, die es interessiert.)

Mein Buch hat, wenn man ganz präzise sein will, Elemente aus beidem. Ein großer Teil der Geschichte spielt vorrangig in einer von mir erfunden Welt - die allerdings nicht dem Mittelalter angelehnt ist. (Es ist mir ein Rätsel wie Leute das Mittelalter romantisieren können. Zu viel Blutvergießen, zu wenig Händewaschen.) Diese Welt wird allerdings von Elementen aus unserer realen Welt vermischt - und ab einem gewissen Punkt der Geschichte verlagert sie sich auch mehr auf den Planeten Erde. Wieso tendiere ich also eher dazu die Geschichte in Contemporary statt High Fantasy einzuordnen? Also erstens, wie bereits erwähnt, ich finde das Mittelalter wirklich furchtbar. Hat mich nie gereizt, wird mich nie reizen. Und zweitens, eigentlich viel wichtiger, die Vermischung beider Welten spielt eine wesentlich bedeutendere Rolle innerhalb der Geschichte. Ich mag gut gedachte Hintergründe für die Storyline und deshalb konnte ich dem Drang nicht widerstehen eine eigene Welt zu erschaffen, aber der eigentliche Plot dreht sich um diese weltliche Vermischung.

Nun ist also das Genre meines kommenden Romans bekannt. (Er kommt noch nicht bald, keine Sorge, nichts verpasst - ich schreibe relativ langsam und sehr selbstkritisch, was dazu führt, das ich regelmäßig streiche und neu schreibe. Momentan läuft es aber relativ solide, aber ich will nichts beschwören.) Dass es natürlich viel mehr ist als das versteht sich von selbst. Fantasy um der Fantasy Willen ist ja auch irgendwie blöd. Fantasy ist, das mag ich so an ihr, eine großartige Grundlage für Metaphern. Die Geschichte geht also viel mehr um Themen wie Verantwortung, Identität, Erwachsenwerden und vielem mehr  - man kann eine eigene Welt erschaffen und vor ihr Kritik an der unseren üben. Schön oder? Fantasy ist klasse. (Lasst euch aber bitte nicht trügen, ich sage immer: Mein Buch ist ernste Themen von meinem vollkommen Was-zur-Hölle-ich-habe-mich-dafür-nicht-bereiterklärt-Hauptcharakter erzählt, der gelegentlich seinen Schreibtisch in Brand setzt. Es ist also der Untergang der Welt vor tiefgründig philosophischen Fragen und ein bisschen Politdrama - nur lustig.)

So, mehr jetzt aber nicht. Sonst verquatsche ich mich zu viel - und außerdem Statistik, Statistik, Statistik. Ihr versteht. Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche und melde mich bald wieder!

Liebe Grüße,
Antonia
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