8/20/2014

[Gedankenschnipsel] "The Power of Imagination" von makoccinos


Die Phantasie ist ein ewiger Frühling 
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805)



Bevor ich mich heute an meine Buchrezension schmeiße (was für eine Vorstellung!), dachte ich, ich lasse euch ein gerade von mir entdecktes, sehr schönes YouTube-Video da. Vielleicht kann es euch ja genauso den Morgen versüßen, wie mir. 

Hier geht's zum YouTube-Kanal, von dem das Video stammt.
Und hier zum Video selbst.
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8/19/2014

Doku-Dienstag: Bowling for Columbine


Hallo meine Lieben (zum zweiten Mal heute ^^), 

manchmal hat man solche Tage, da muss man einfach ein paar Gedanken loswerden. Dinge, die einen tief bewegt haben, mit der Welt teilen. Mal ein bisschen von Büchern abrücken, ohne Geschichten im Allgemeinen aus den Augen zu verlieren.
Ich habe heute - beziehungsweise heute Abend - so ein Gedanken-loswerd-Bedürfnis und ich dachte mir, dass ich euch das unmöglich vorenthalten kann.

Aus irgendeinem mir vollkommen unerklärlichen Grund liebe ich Dokumentationen (und auch gern mal wissenschaftlich orientierte Bücher - um bei der eigentlichen Thematik meines Blogs zu bleiben...) und heute dachte ich mir, dass ich mal wieder eine meiner absoluten Lieblings-Dokus hervorkrame und einen Doku-Dienstag mache. Und so habe ich heute Abend nach einer ziemlich langen Zeit mal wieder Bowling for Columbine gesehen.

Bowling for Columbine ist eine eigentlich relativ bekannte Dokumentation vom amerikanischen Filmemacher Michael Moore. Und auf der Rückseite der DVD steht etwas, was mein Bedürfnis, etwas über diese Dokumentation zu schreiben, ziemlich gut auf den Punkt bringt:

"YOU'LL LAUGH,
YOU'LL CRY"
Empire

Als ich diese Dokumentation das erste Mal sah, war ich fasziniert. Ich habe beim ersten Mal, soweit ich mich erinnern kann, weder geweint, noch gelacht. Schlichtweg, weil Michael Moore eine tiefgründige, eine bewegende Dokumentation geschaffen hat, die trotzdem auf ihre Weise locker ist. So eine Art von Stimmung, die einen einfach nur Nachdenken lässt. Ohne große Gefühlsausbrüche. Jedenfalls war es bei mir so. 

Warum also nehme ich jetzt ein Zitat rein, welches ich im Vorhergegangenen eigentlich vollkommen für mich persönlich widerlegt habe?
Nun... Weil ich die Dokumentation heute noch einmal gesehen habe und weinen musste. 
Und das ist komisch. Ich bin wirklich ein sehr nah ans Wasser gebauter Mensch. Ich fühle schnell mit Charakteren in Filmen und Situationen mit. Aber Dokumentationen bringen mich eigentlich nicht so oft zum Weinen. Ich muss mal schmunzeln, ich denke viel über sie nach, bin tief gerührt und betroffen oder schlage bei einigen Daten die Hände über dem Kopf zusammen. Aber heute haben mich einige Aspekte weinen lassen. 

Als der Amoklauf in der High School in Columbine passierte, war ich noch zu klein um irgendetwas davon mitzubekommen. Aber als ich heute diese Bilder sah, als diese Schüler aus der Schule gelaufen kamen, musste ich die ganze Zeit daran denken: "Wie geht es Menschen, die als Eltern draußen warten und irgendwann feststellen, dass ihr Kind niemals zu ihnen zurück kommt?" Und das hat mich wirklich bewegt. Dieses Zeugnis von Dingen, die Menschen anderen Menschen antun. Dieser ganze Waffen-Wahnsinn, um den es ja in der Dokumentation eigentlich geht. 
Dieses Thema ist es wert, dass man sich damit auseinandersetzt. Und ich bin froh, dass sich Menschen wie Michael Moore damit auseinandersetzen, die tatsächlich etwas von ihrem Handwerk verstehen.

Ich weiß nicht, ob diese Doku-Dienstag-Geschichte eine Regelmäßigkeit entwickelt (jede Woche, alle zwei Wochen... so etwas in der Art). Aber für heute empfehle ich allen, die bereit sind mal das Buch aus der Hand zu legen und eine wirklich gute Dokumentation ansehen wollen Bowling for Columbine. Wer Interesse bekommen hat und die Dokumentation anschauen will, kommt hier zum Trailer auf YouTube (Achtung, ist auf Englisch!) und hier zur DVD bei Amazon.

Liebe Grüße, 
Antonia
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Gemeinsam Lesen #2 (letztes Mal?!) [Antwort]


Hallo meine Lieben! 

Ich muss schon zugeben, dass mich das jetzt ein bisschen geschockt hat... Ich gehe auf blogger und was muss ich lesen? Gemeinsam Lesen #73 ist gleichzeitig das LETZTE Gemeinsam Lesen. Puh. Ich hatte heute eigentlich gar nicht geplant bei Gemeinsam Lesen mitzumachen, sondern einfach nur eine Rezi zu beginnen, aber die Tatsache, dass dies wohl das letzte Gemeinsam Lesen ist, hat mich dazu bewegt, eben auch ein letztes Mal mitzumachen.
(Okay, das war jetzt definitiv zu viel mit "Lesen" in einem Abschnitt... xD)

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan Happy Birthday, Leonard Peacock von Matthew Quick und befinde mich auf Seite  24, also zu Beginn des 5. Kapitels. Und ja, die Seitenzahl lässt es bereits erahnen, ich lese noch nicht lang. Habe gestern im Zug Für Eile fehlt mir die Zeit von Horst Evers fertig gelesen und da ich Leonard Peacock noch dabei hatte (okay, das hört sich jetzt komisch an...), habe ich schon angefangen dieses Buch zu lesen. Bin damit aber nicht soooo weit gekommen.

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Obwohl ich schon spät dran bin, schaue ich auf dem Schulweg bei Walt vorbei, um ihm sein Geschenk zu geben."

Was willst du umbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich möchte zu Leonard Peacock loswerden, dass ich noch nie - NOCH NIE - ein Buch mit so vielen Fußnoten (Kopfnoten?!) gelesen habe. Ernsthaft. Auf meiner aktuellen Seite steht der oben stehende Satz und der Rest wird von einer riesigen Fußnote (ich bin mir ernsthaft nicht sicher, ob man das auch Fußnote nennt, wenn die Zahl am Wort oben steht...) zu "Walt" eingenommen (nebenbei bemerkt: Es ist Nummer 11). Was ich davon halten soll, weiß ich selbst noch nicht. Auf der einen Seite komme ich einfach nur ungern mitten im Satz aus meinem Lesefluss heraus und lese erst einmal einen halben Roman zu einem einzelnen Wort etc.. Aber auf der anderen Seite finde ich, dass genau dieses Fuß(Kopf)noten-Ding der ganzen Geschichte einen gewissen Charme verleiht. Na ja, wir werden sehen...

Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?

Puh... Das ist jetzt ungefähr so, als würde man eine Mutter fragen, welches Kind sie am liebsten hat. Ich habe eine Menge Lieblingsbücher (und vor allem eine Menge Lieblingsbuchreihen). Er wäre leichter meine top10-Bücher/Buchreihen aufzuzählen, obwohl ich selbst da schwer ordnen könnte... Deshalb zähle ich jetzt einfach zehn Bücher auf, die man als meine Lieblingsbücher (und ganze Buchreihen...) bezeichnen könnte...

- Harry Potter 1-7 von Joanne K. Rowling
- Percy Jackson 1-5 + Spinn-Off-Reihe (Helden des Olymps) 1-(noch offen, weil ich bei den letzten beiden, noch nicht im deutschen erschienenen Teilen ein ganz mieses Gefühl habe...) von Rick Riordan
- Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green
- Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis
- Die Bücherdiebin von Markus Zusak
- Der Fänger im Roggen von J.D. Sallinger
- Und in mir der unbesiegbare Sommer von Ruta Sepetys
- Fight Club von Chuck Palahniuk (obwohl ich Lullaby auch sehr mag... okay, ich mag Chuck Palahniuk-Bücher allgemein...)
- diverse Bücher von Kerstin Gier (tut mir leid, aber hier konnte ich mich WIRKLICH nicht entscheiden...)
- Die Tribute von Panem (Reihe) von Suzanne Collins

Und es kommen immer wieder neue hinzu (Leonard Peacock und Der Distelfink haben zum Beispiel auch schon wieder ein riesiges Potential...) und mir würden noch eine ganze Reihe mehr einfallen (z.B. die zwei veröffentlichten Bücher von Jonas Jonasson, Bücher von Richard Dawkins und Christopher Hitchens und und und...).

Und nun zum zweiten Teil der Frage: WARUM?
Ja, da ich nun nicht nur ein Lieblingsbuch habe, werde ich diese Frage wohl allgemein beantworten: Diese Lieblingsbücher sind eben Lieblingsbücher (bzw. Lieblingsbuchreihen), weil sie mich bewegt haben. In irgendeiner Weise hat jedes Buch Gefühle in mir hervorgerufen, von schallendem Lachen bis hin zu verzweifeltem Weinen (John Green, J.K. Rowling, Ruta Sepetys, Markus Zusak, Kerstin Gier, Rick Riordan und Suzanne Collins sei Dank mehr als genug...).
Wenn ich an diese Bücher denke, verbinde ich Trauer, Schmerz, Freude, Spannung und unvergessliche Momente mit ihnen. Ich komme von den Geschichten nicht mehr los, weil sie mich so gefesselt und bewegt haben, dass sie mein Leben bestimmen. Manche mehr, manche weniger. Nicht jedes Buch ist tief-philosophisch und neigt zum Leben-Verändern, aber auch Kerstin Gier hat mir mit ihren Geschichten (die glücklicherweise auch mal mehr zum Lachen, als zum Weinen sind) sehr viele, sehr schöne Stunden beschert, an die ich mich gern zurückerinnere. Und auch Der Fänger im Roggen hat mich sehr begeistert, weil ich eben Holden Caulfield so mochte und mit ihm und seiner Geschichte mitgefiebert habe. Bei diesem Buch habe ich vielleicht nicht geweint, aber ich habe es auf einer Ebene verstanden und sehr zu schätzen gelernt.
Bei manchen Büchern war ich einfach nur gelähmt von der Geschichte, die so traurig war, dass selbst ich nicht mehr weinen konnte und mich so gefesselt hat, dass ich sie in einem Zug durchgelesen habe (Der Märchenerzähler...).
Was auch immer es war. Diese Geschichten haben mir Charaktere und Welten, Momente und Gedanken näher gebracht, die mich Dinge aus anderen Perspektiven haben sehen lassen. Und dafür liebe ich jedes einzelne Buch (und jeden einzelnen Autor, auch wenn ich sie manchmal verfluche).


Es hat wirklich Spaß gemacht, ein letztes Mal gemeinsam mit euch zu lesen. Was auch immer Asaviel dazu bewegt hat, Gemeinsam Lesen zu beenden, ich bin sicher sie hatte ihre Gründe (und die werden wir sicher auch demnächst erfahren). Ich hatte leider nicht die Gelegenheit wirklich viele Gemeinsam Lesen-Einträge zu machen, aber hatte bei den beiden jetzt eine Menge Freude und finde es schade, dass es jetzt nicht mehr jeden Dienstag weiter geht. Wie auch immer, euch allen wünsche ich noch einen schönen Dienstag-Abend und Asaviel blogtechnisch alles Gute für die Zukunft :)

Liebe Grüße, 
Antonia

P.S.: Wer auch noch ein letztes Mal Gemeinsam Lesen will, sollte diesen Post auf Asaviels Bücher-Allerlei besuchen :)
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8/18/2014

Montagsfrage: Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könnest?


Hallo meine Lieben! 

Ich bin wieder Zuhause (diesmal sogar ohne Zug-Chaos-Verspätungen) und natürlich habe ich mir auch heute fest vorgenommen, gleich die Montagsfrage zu beantworten... Nachdem ich erst einmal zwei Stunden ein bisschen vor mich hingedöst habe (Zugfahren kann anstrengend sein...). Wie der Post-Titel bereits verrät, dreht sich diese Frage um Jobs in der Buchbranche. Habt ihr dazu auch etwas zu sagen, dann schaut einfach mal schnell bei diesem Post von LiBROMANiE vorbei und lasst anschließend euren Berufswünschen freien Lauf.

Die heutige Montagsfrage ist:

WAS WÄRE DEIN TRAUMJOB, WENN DU IRGENDWAS MIT BÜCHERN MACHEN KÖNNTEST?

Nun ja... Mein Traumjob mit Büchern wäre definitiv Autorin (bzw. Schriftstellerin), was auch mein genereller Traumjob (ob auf die Buchbranche eingeschränkt oder allgemein) ist. Die Vorstellung, die Schriftstellerei zum Beruf zu machen, hat - kann man nicht leugnen - schon einen gewissen Reiz.
Es ist zwar auch okay nebenberuflich zu schreiben, aber genau das als "richtigen" Beruf auszuüben ist schon toll. Gerade, weil man wirklich Zeit hat sich voll und ganz darauf zu konzentrieren. Schreiben wäre dann eben kein "Hobby" mehr (obwohl ich selbst denke, dass auch nicht-hauptberufliches Schreiben in vielen Fällen besser als "Leidenschaft" und nicht als "Hobby" zu bezeichnen wäre - das hat etwas ernsthafteres und nicht so einen fahlen Beigeschmack von "Ach, das ist nur ne' Phase"). Schreiben wäre eine ernsthafte, geldbringende (hoffentlich geldbringende!) Tätigkeit, die eben auch ihre Arbeitszeit erfordert. Natürlich ist die Arbeitszeit auch so immer da, geht aber doch immer von der Freizeit ab. Versteht ihr den Unterschied?

Allerdings muss ich auch sagen, dass es wohl ein Traum bleiben wird - die Sache mit der hauptberuflichen Schriftstellerei. Jedes Jahr kommen abertausende Bücher auf den Markt, viele mit der Hoffnung veröffentlicht, sie irgendwann einmal auf den Bestseller-Listen zu sehen. Tatsache ist aber, dass Schreiben größtenteils eine brotlose Kunst bleibt. Die wenigsten Schriftsteller haben mit ihren Werken den Erfolg, den sie verdienen und von dem sie leben können.

Das heißt: Der Beruf des Autors kann ein Traum sein, aber genauso schnell albtraumhafte Züge bekommen.
Ich würde natürlich, wenn ich die Gelegenheit hätte mit meinen Texten genug Geld zu verdienen, dass man gut und unabhängig leben kann, sofort die Gelegenheit ergreifen und Schriftstellerin werden. Aber generell zu sagen: "Ich werde Schriftstellerin." und keinen Notfall-Plan im Petto zu haben ist etwas blauäugig. Leider (man kann es nur immer wieder betonen).
Und so schön sich irgendwelche Geschichten über die Schriftsteller, die plötzlich ganz groß durchstarten (und meistens eben keinen Notfall-Plan besitzen) auch anhören mögen. Ich finde, dass sie unrealistische Bilder von der Welt vermitteln. Nein, man sollte seine Träume nie aufgeben. ABER: Man sollte auch bedenken, dass Träume weder Miete, noch Essen zahlen.

Und in diesem Sinne: Ich wäre gern eine erfolgreiche Autorin. Ich denke, dass trifft es eher.

Euch noch einen schönen Montag,
Liebe Grüße, 
Antonia
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8/15/2014

Wölkchens Freitags Fragen [Antwort]


Hallo meine Lieben!

Es ist mal wieder Freitag und Zeit für Wölkchens Freitags Fragen.
Ich bin, um ehrlich zu sein, ganz froh, dass ich trotz des Besuches bei meinem Freund relativ regelmäßig einen Eintrag im Blog zustande gebracht habe (*ein Hoch auf meine Organisation* :D). Nächste Woche habe ich dann schon zwei Bücher, die rezensiert werden (Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann und Für Eile fehlt mir die Zeit) - es wartet also eine Menge Schreibarbeit auf mich und es pendelt sich nach meinen zwei Reise-Wochen wieder ein bisschen Normalität ein.

Wie dem auch sei... Ich komme jetzt erst einmal zu den beiden Freitags Fragen..

Die Bücherfrage:

Welches Buch hat für dich die beste Liebesgeschichte enthalten?

Okay... Mir fiel bei dieser Frage spontan Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green ein. Die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus ist einfach schön, herzzerreißend, traurig, lustig, tragisch - eben in jeder Hinsicht genau das, was eine gute Liebesgeschichte ausmacht, ohne wirklich gewöhnlich und berechenbar zu sein.
Aber ich muss auch sagen, dass es noch so viele Bücher und so viele Liebesgeschichten gibt, die man ebenfalls hier erwähnen kann. Und wenn ich noch im Laufe des Tages noch weiter über die Beantwortung nachdenken werde, werden mir sicherlich noch eine ganze Reihe mehr Bücher mit wundervollen, außergewöhnlichen Liebesgeschichten einfallen. Aber über Das Schicksal ist ein mieser Verräter geht meiner Meinung und nach meinem Lesestand nicht viel. John Green ist einfach ein kleiner Schreib-Gott.

Die private Frage:

Wenn du einen Tag die Welt regieren könntest, was würdest du dann tun?

*Krone unter dem Bett hervorhol*
*Umhang aus dem Schrank zieh*
*mit Zepter auf den Eisernen Thron setz*
*räusper*

Das ist wirklich eine ziemlich tiefgründig-philosophische Frage, die nie vollkommen richtig, falsch und ganz beantworten lässt. Nachdem ich sie nämlich versucht habe, für mich zu beantworten, werden mir nach und nach immer mehr Dinge einfallen und in zwei Jahren oder zwei Tagen würde ich vielleicht auch ganz anders entscheiden und meine Prioritäten verändern. Weil das schlichtweg natürlich ist (seine Prioritäten zu verändern, meine ich). Aber trotzdem will ich es versuchen und die wichtigsten Punkte auf meiner "Weltverbesserungs-Liste" mal abhaken.

Wenn ich könnte, wie ich wollte und die uneingeschränkte Macht über die Welt hätte, würde ich das Militär stutzen und von dem Geld, was jährlich in Kriege gepumpt wird, Wissenschaft, Bildung und Kultur finanzieren (in dieser Reihenfolge). Ich würde Forschungsinstitute vereinigen lassen, damit gemeinsam an Krankheiten und Mysterien der Menschheit geforscht werden kann, statt aneinander vorbei. Ich würde Schulsysteme vereinigen (d.h. nicht in jedem Bundesland andere Schulsysteme, wie es in Deutschland ja ist), ich würde die Ehe von Homosexuellen erlauben (in jedem Land) und in denen, in denen es diese Ehe bereits gibt, sie gleichstellen (Adoptionsrecht usw.). Ich würde Autoindustrie und Co. dazu bewegen, dass mehr Geld und Zeit in Entwicklung von Elektroautos gesteckt wird. Ich würde das Töten von Elefant, Tiger & Co. verbieten. Ich würde mich für zugängliche Bildung für alle einsetzen, Analphabetismus bekämpfen, Bibliotheken einrichten, Denkmäler restaurieren und und und...

Es gibt tatsächlich eine ganze Menge Dinge, die ich gern machen und an der Welt verändern würde. Aber diese ganze hypothetisch zu sehen, ist immer eine andere Sache, als sie in der Realität durchzusetzen. Aber träumen darf man ja, von einer besseren Welt ^^



So... Das wären dann meine Antworten, wer ebenfalls seine Lieblings-Liebesgeschichte teilen will oder mal den König heraushängen möchte, sollte erst hier vorbeischauen ;)

Liebe Grüße, 
Antonia
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8/13/2014

[Gedankenschipsel] Fanfictions

Hallo meine Lieben! 

Es ist ein wolkig-warmer Samstag, ich bin gerade wieder zur Ruhe gekommen und versuche so langsam meine Blog-Muse wieder heraus zu kramen. Da ich die nächste Woche bei meinem Freund verbringen werde und der Blog natürlich erst einmal hinten anstehen muss, bin ich gerade dabei Einträge abschick-fertig vorzubereiten (was für eine Wortgruppe!). Wundert euch also nicht, über den oben erwähnten Samstag, momentan ist tatsächlich noch Samstag, aber wenn ihr das hier lest, dann wahrscheinlich erst am Mittwoch. Vorausgesetzt, ich verschlafe das Abschicken nicht, weil Tino und ich einen Game of Thrones-Marathon gestartet haben und uns nebenbei mit Schokolade und Popcorn vollstopfen (was für großartige Aussichten! :D).

Aber nun zum Wesentlichen... Die Sherlock-Fans unter euch haben sicher bereits am Titel herausgefunden, dass sich die nächsten paar Abschnitte um Fanfictions drehen werden. Sollte jemand unter euch sein, der Fanfictions bis dato noch gar nicht kannte (was ich mir nicht vorstellen kann, aber soll ja vorkommen), kann sich ja erst einmal den Wikipedia-Artikel zu Gemüte führen, bevor die verrückte Bloggerin hier loslegt, ihre Wochenendsaktivitäten offenzulegen (natürlich lese ich nicht jedes Wochenende Fanfictions, aber von Zeit zu Zeit macht es schon Spaß).

Fanfictions sind sehr vielfältig. Und das ist eine mittelschwere Untertreibung. Wer Fan einer bekannten Serie, einer Filmreihe (oder eines Films), eines Buches und/oder einer Band (ich bin zwar kein Fan, aber über One Direction-FF stolpere auch ich von Zeit zu Zeit) ist, bei der nur im Ansatz die Möglichkeit auf eine Fanfiction besteht (und es gibt zu so gut wie allem Fanfictions), verpasst eine Menge, wenn er sich nicht damit auseinandersetzt.
Ich persönlich halte viel von Fanfictions, räume aber auch ein, dass es negative Seiten gibt. Und um nicht einfach planlos vor mich hin zu schreiben (und zu denken), möchte ich gern den folgenden Text via Fragen ein bisschen strukturieren.


1.) Welche Fanfictions lese ich?

Meine Freundin Phine sagte vor eine Weile mal einen Satz zu mir, der die folgende Liste rechtfertigt: "Weißt du, das find' ich so toll an dir. Du kannst dich haltlos für Dinge begeistern." - und ja, ich würde sagen, dass diese Aussage meine Persönlichkeit ziemlich auf den Punkt bringt. Ich kann mich für alles mögliche begeistern. Vor allem für gute Geschichten und Charaktere. Egal ob nun als Buch, Film oder Serie. Oder alles zusammen. Und wenn ich einmal Blut geleckt habe, kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass ich wie irre beginne Fanfictions dazu zu lesen. In der Vergangenheit ist das mit folgenden Serien/Filmen/Büchern/Buchreihen vorgekommen:

- Harry Potter
- Sherlock (BBC)
- diversem Marvel-Zeug (hauptsächlich Iron Man)
- The Mentalist
- Game of Thrones
- Percy Jackson
- Star Wars
- Die Tribute von Panem

Hört sich nicht nach viel an? Ist es auch nicht. Ich bin definitiv kein Hardcore-Fanfiction-Leser. Aber wie schon weiter oben erwähnt: Ich bringe es auch fertig mich wochenlang mit diversen Fanfictions zu beschäftigen und ganze Nachmittage am Laptop zu lesen. (*Sherlock, HP und The Mentalist flashback*)

2.) Positive Seiten von Fanfictions?

Wie war das noch mal? Das Schlechte zu erst? Pff--- ich bin ein positiver Mensch (jedenfalls meistens) und deshalb will ich in erster Linie positive Aspekte von Fanfictions nennen.

Positiv und sehr vorteilhaft sind Fanfictions natürlich, wenn das alleinige Sehen einer Serie oder Lesen eines Buches (/einer Buchreihe) nicht ausreicht. Ich weiß nicht, wer von euch ein begeisterter Sherlockian ist (I am SHERlocked :P), aber wer nach gefühlten Jahrzehnten des Wartens (tatsächlich ist es ja nicht ganz so extrem) mit 3 (leider nicht untertriebenen!) neuen Folgen auskommen muss, versteht, was ich meine. Warten kann, ob jetzt bei einer Serie, einer Filmreihe oder einer Buchreihe, seeeehr quälend sein und um als waschechter Vollzeit-Fan nicht vollkommen den Verstand zu verlieren, sind Fanfictions die beste Medizin. Wenn ihr mich fragt.

Eine weitere positive Seite von Fanfictions sind diese unendlich vielen Möglichkeiten. Ein Paar ist nicht zusammengekommen, obwohl ihr und fast alle anderen es wollt? Diese Monster von (Drehbuch-)Autoren haben eure Lieblingscharaktere getötet (an dieser Stelle Grüße an J.K. Rowling und Suzanne Collins) und sie nicht wieder auferstehen lassen? Oder es gibt dramatische Kindheiten, Nebencharaktere, die nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen, oder schlichtweg Mysterien, die bisher noch nicht aufgeklärt wurden (wir erinnern uns an die Zeit zwischen der 2. und 3. Staffel von Sherlock)? Kein Problem. Dazu sind die lieben Autoren von Fanfictions ja da. Um das Universum, welches mit der ursprünglichen Geschichte geschaffen wurde, weiter auszudehnen, neue Aspekte zu entdecken und ein paar unschöne Dinge zu korrigieren.
Und gefällt eine ausgedachte Version der Geschehnisse nicht, wird kein Fan gezwungen, diese als Option anzusehen. Ihr könnt euch selbst aussuchen, welche andere Version der Geschichte ihr euch durchlesen wollt und welche eben nicht. Und wenn ihr eben nur Geschichten über bestimmte Charaktere hören wollt, dann sucht ihr euch eben nur welche heraus, die auch hauptsächlich von ihnen handeln.

Und natürlich sind Fanfictions nicht nur für die Leser unheimlich vorteilhaft. Wie sieht es eigentlich auf der "anderen Seite" aus? Was reizt Autoren von Fanfictions, Autoren von Fanfictions zu werden? Ich selbst schreibe keine Fanfictions, habe aber Freunde die dies tun. Und der Grund, weshalb ich überhaupt auf diesen Aspekt eingehe, ist, weil mich die Aussage einer Fanfictions-schreibenden-Freundin eine ganze Weile nicht mehr losgelassen hat. Sie sagte mir, dass sie die geistige Übung daran reizt. Und das kann ich absolut nachvollziehen. Vielleicht auch gerade als jemand, der sich sonst schreibtechnisch nicht an so etwas austobt. Es ist eine Sache, Charaktere mit allen Macken und Charakterzügen selbst zu entwickeln, aber ein ganz anderes Kaliber, bereits existente Charaktere einzusetzen. Das erfordert eine Menge Kenntnis der Charaktere UND eigene Vorstellungskraft. Das heißt viel Recherche. Und ich bewundere jeden, der das Zeug dazu hat.

3.) Negative Seiten von Fanfictions?

Ja, die gibt es auch. Zwar ist es schön, dass es praktisch nichts gibt, was es nicht gibt, da jeder seine Gedanken schriftlich einbringen kann und irgendjemand sicher genau das geschrieben hat, was ihr sucht, aber eben dieser Aspekt bringt seine Tücken mit sich:

Jeder kann veröffentlichen, heißt eben auch, dass es viele Fanfictions gibt, die schreibtechnisch nicht das Gelbe vom Ei sind. Ich bin sicher, dass sich jeder Autor von Fanfictions Mühe gibt und das es genug gibt, die genauso viel Herzblut in ihre Fanfiction stecken, wie der ursprüngliche Autor in die Originalgeschichte. Aber wer erwartet von voll-ausgereiften, einwandfrei rechtschreibgeprüften, Pulitzer-Preis-verdächtigen Geschichten überschwemmt zu werden, wird sicher erst einmal einen Dämpfer bekommen. Es gibt sehr viele, sehr gute Fanfictions, die einen mehr fesseln können, als diverse Bücher. Aber es gibt eben auch genug verbesserungswürdigere Fanfictions. Und wer nach drei Rechtschreibfehlern auf zwanzig Seiten einen Tobsuchtsanfall bekommt, sollte sich von Fanfictions fern halten. Es sind und bleiben eben Werke, die von Fans und nicht durchgängig von professionellen Autoren geschrieben wurden.
Aber wie heißt es so schön: "Wer sucht, der findet." - und wer sich ein bisschen Zeit nimmt, tatsächlich auch nach guten Fanfictions zu suchen, wird auch am Ende gute Fanfictions finden, an denen es wirklich nicht viel bis gar nichts zu meckern gibt.

Eine weitere negative Seite ist sicher auch das Format. Ich lese Fanfictions im Internet, an meinem Computer. Und wenn ihr euch stundenlang durch diverse Plattformen klickt, endlich eine ordentliche, richtig schön lange Fanfiction gefunden habt, werdet ihr nach einigen langen Kapiteln feststellen, wie überlebenswichtig Absätze sind. Und ordentliche Zeilenabstände. Aber man kann auch wirklich nicht über alles meckern.
Manche mag das mehr, andere weniger stören, aber die Art, wie die Texte aufgebaut sind, trägt aktiv zum Lesefluss bei. Und wenn euer Lesefluss eben durch zu viele oder zu wenige Absätze unterbrochen wird oder wenn ihr ständig in der Zeile verrutscht, kann das schon echt nerven.
Aber auch hier gibt es eben solche und solche Fanfictions. Ich hatte bereits das Glück, Fanfictions zu lesen, die man ohne große Überarbeitung sofort auch hätte abdrucken können.
Aber selbst, wenn ihr das Glück habt, eine Fanfiction erwischt zu haben, bei der alle Abstände und Absätze perfekt sind, werdet ihr feststellen, dass Lesen am Computer nicht umbedingt die beste Variante ist.

Ich will wirklich nicht zu viel meckern, aber eins muss ich noch los werden: Ich hasse es, wenn Fanfictions unvollständig sind. Da entdeckt man endlich eine richtig schöne, richtig lange Fanfiction, in der man sich geradezu verlieren kann und dann, nachdem man umgerechnet fast 400 Seiten gelesen hat und total happy feststellt, dass es noch einen zweiten Band gibt, der genauso gut ist, befindet man sich bei diesem nach von der Geschichte gefesselten, schlaflosen Nächten im 28. Kapitel und plötzlich ist die Fanfiction Schluss. Einfach abgebrochen. Tbc. Ja, to be continued. Und die letzte Aktualisierung war am 30. August 2008. Wenn Paddy06 das hier liest: Dann BITTE schreib  weiter! Aber ich habe ja die Hoffnung nun auch schon fast aufgegeben...

4.) Lieblingsfanfiction?

Wie bereits erwähnt, leide ich seit einer ganzen Weile schon darunter, dass meine Lieblings-Fanfiction (bzw. meine eineinhalb Lieblings-Fanfictions) nicht vollendet wurde.
Es ist eine Harry Potter-Fanfiction, die allerdings vor den Büchern, genauer gesagt zur Schulzeit der Rumtreiber, spielt. Der Protagonist ist Sirius Black (mein persönlicher Lieblingscharakter) und die Geschichte beginnt in seinem 1. Jahr in Hogwarts.
Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben und ich habe sie gern gelesen, bis der 2. Teil (der logischerweise vom 2. Jahr in Hogwarts handelte) frühzeitig abgebrochen wurde.

Wer neugierig geworden ist und sich die Qual der nicht-vollendeten Geschichte antun will, kann diesen Links gern folgen:

1. Teil (BEENDET)
2. Teil (UNVOLLSTÄNDIG)



Ich hoffe, dass ich euch damit einen ganz guten Fanfiction-Überblick geben konnte. Aber das war auch wirklich ein Thema, welches mir schon lang auf dem Herzen lag und über das ich schon eine ganze Weile schreiben wollte.

Jeder, der auch etwas zu Fanfictions sagen möchte, ist natürlich eingeladen die Fragen zu kopieren und sie selbst zu beantworten. Ablaufdatum dafür gibt es nicht, nur ein Link in den Kommentaren wäre schön, dass ich, wenn jemand antworten will, dass auch mitbekomme (und alle anderen, die sich auch dafür interessieren, ebenso).

Liebe Grüße, 
Antonia


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8/12/2014

Montagsfrage: Was hältst du von literarischen Tattoos?


Hallo meine Lieben!

Auch dieses Mal bin ich wieder bei LiBROMANiEs Montagsfrage dabei. Wenn auch mit etwas Verspätung... (aber wer meinen letzten Eintrag gelesen haben sollte, kann sich auch denken, wieso ;)).

Die heutige Frage ist:

WAS HALTET IHR VON LITERARISCHEN TATTOOS?

Sie selbst erwähnte bei ihrer Beantwortung, dass sie ein Tattoo von den Heiligtümern des Todes (Potterhead - wooohooo!) am rechten Unterarm besitzt, welches ich selbst von diversen Tumblr- und We Heart It-Bildern kenne.
Trotzdem würde ich mir selbst keins machen. Versteht mich nicht falsch. Tattoos können wirklich gut aussehen (es gibt diverse Bilder, die das beweisen). Also für meinen Geschmack sind Tattoos an sich zumindest kein totales No Go. Und wenn sie nur in geringster Weise etwas mit Harry Potter zu tun haben, sowieso.
Allerdings gibt es auch genügend Tattoos, die ich persönlich nicht ganz so großartig finde und die überhaupt nicht meinen Geschmack treffen (Ob es daran liegt, dass die 90er und 2000er modisch gesehen nicht ganz so meine Zeit sind und viele Tattoos Überbleibsel aus dieser düsteren Modeepoche sind? Oder einfach daran, dass nicht jeder Tattoowierer ganz so talentiert ist, wie er es vielleicht sein sollte? Man kann nur mutmaßen...). Und ich glaube, dass auch literarische Tattoos von diesen "Fehltritten" nicht gänzlich ausgenommen sind. Obwohl man bei den Heiligtümern des Todes nicht ganz so viele Fehler machen kann... Glaube ich zumindest.

Also: Grundsätzlich stehe ich literarischen Tattoos neutral gegenüber, die Euphorie, mir selbst eins stechen zu lassen, besteht aber nicht.

Liebe Grüße, 
Antonia

P.S.: Wer sich auch noch dringend dazu berufen fühlt, seine Meinung zu literarischen Tattoos abzugeben, sollte sich zuerst LiBROMANiEs Artikel zur aktuellen Montagsfrage durchlesen.
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