10/25/2014

[Lenas Bücherwelt] Altersangaben bei Büchern (Antonia und die Wattepacker)

Hallo, hallo, hier bin ich wieder!


Seit ein paar Tagen liegt bei mir dieser Post in den Entwürfen herum und nun ist es endlich soweit - Wochenende, Muße zum Schreiben - I'm back. Finally. (Okay, vielleicht nicht gleich so übermütig werden, aber primär wichtig ist doch, dass zumindest der Optimismus diesbezüglich da ist, denn: Was würde die Welt ohne Optimismus tun? Wahrscheinlich weniger Lottoscheine und Mitgliedschaften im Fitnessstudio verkaufen. Hahaha, okay, jetzt aber wirklich...) (Sollte die liebe Janine das jetzt lesen: Ich gelobe trotzdem feierlich, mehr Sport zu machen. Sport ist wirklich wichtig. Außer Schulsport. Der ist einfach nur doof.)

Der Grund, warum ich mal wieder einen 'Antonia's Senf für die Welt'-Eintrag starte, liegt eigentlich dem Postthema einer anderen Bloggerin zugrunde, meinem letzten Deutsch-Vortrag, der ebenfalls in diese Richtung ging, und der Tatsache, dass das wirklich eine interessante Betrachtung ist, die wir - um Gottes Willen - mal bequatschen müssen:

 Altersangaben bei Büchern 

Jeder kennt sie, ich nehme sie eigentlich nie wirklich ernst, weil I do what I want. Aber da bin ich vielleicht nicht ganz so nicht-allein, wie ich dachte (einen Keks für jeden, der den letzten Satz ohne  groß nachzudenken beim ersten Mal verstanden hat). Auf Deutsch übersetzt: Mir ist das vielleicht Schnuppe, andere scheinen diese Einschätzungs-Verirrungen wohl aber tatsächlich ernst/ernster zu nehmen oder teilweise sogar zu kritisieren, dass Bücher wie z.B. Die Tribute von Panem oder Harry Potter (wtf?!) gar nicht für die zart besaiteten Seelen von 14-, bzw. 10-jährigen geeignet sind (nur mal so als Beispiel - da variiert je nach Buch und je nach Ansicht sicherlich die Angabe des Alters).

Ich habe es wirklich nicht glauben wollen, wirklich, wirklich, wirklich nicht glauben wollen, dass manche Menschen meinen, sie könnten Bücher pauschal nach Alter einteilen und gewisse Jugendbücher erst ab 19 für "der Reife geeignet" erklären. Wie immer denke ich diesbezüglich wahrscheinlich viel zu naiv von der Welt. Wie immer hatte ich unrecht. Wie immer überrascht mich diese übertriebene Helikopter-Einstellung mancher Erwachsener. Ach lovelybooks, was geistern nur für mit Watte und Blasenfolie bewaffnete Über-Schützer herum? Da kann es schon mal passieren, dass man beim Durchlesen des Artikels und diverser Kommentare in die peinliche Situation gerät, sich nicht sicher zu sein, ob man nun lachen oder weinen muss. Ihr könnt ja mal den Artikel durchlesen und euch auch ein bisschen schockieren lassen (oder eben auch nicht - kommt ganz drauf an, wie ihr die Sache seht) (wenn ihr ihn lest, dann schaut doch auch mal in die Kommentare rein - es lohnt sich wirklich).

Ich meine, mir war ja schon klar, dass sich eine ganze Reihe komischer Menschen im Internet herumtreiben, die dem Wort prüde im Teil seiner nicht-sexuellen Bedeutung, ein Gesicht (oder zumindest einen Account) verleihen. Ich zähle mich selbst schon zu den Verfechtern von "Kinder sollten auch Kinder bleiben und nicht schon mit 11 Smartphones und einen Laptop mit getaggtem BMI-Rechner besitzen", aber vielleicht gehöre ich ja doch zu der verrückten Hippie-Sorte, die der Meinung ist, dass man eben als Jugendlicher schon mal einen Plan davon haben darf, wie es in der Welt politisch aussieht. Nicht, dass jeder jetzt zum 13. Geburtstag einen Parteibeitritt leisten muss und sich regelmäßig zu politischen Podiumsdiskussionen schleppen muss, aber Probleme wie Homophobie, langsam zusammenklappende Gesundheitssysteme, negativ geprägter demographischer Wandel und Fragen wie "Gibt es einen Gott?" oder "Wie gehe ich mit Sterben und Krankheit um?" sind doch keine Dinge, die eine Altersbeschränkung haben.

Natürlich sind Probleme immer blöd. Natürlich macht es nicht glücklich, sich damit zu beschäftigen und ja, vielleicht ist die Zeit der Kindheit und Jugend die glücklichste im Leben - oder sollte es zumindest sein und bleiben. Aber Depressionen, Krebs, Terror, Tod und Krieg ist es egal, wie alt du bist. Sie passieren.
Du bist mit 13 überfordert, wenn deine beste Freundin sich umbringen will, weil Idioten die idiotische Meinung vertreten, ein Mensch dürfe sich nicht aussuchen, ob er als Junge oder als Mädchen leben will und du bist mit 56 überfordert, wenn dir das selbe passiert. Alter ist kein Garant für Reife. Reife resultiert aus Erlebnissen. Du kannst mit 16 schon mehr Ahnung vom Leben und philosophische Tiefe haben, als ein 60-Jähriger. Ist das schön, wenn man bedenkt, warum ein Mensch mit 16 schon mehr durchgemacht hat, als ein alter Mensch? Nein. Gibt es das trotzdem? Ja.

Und es macht mich wütend, wenn irgendwelche Leute schreiben, Harry Potter sei noch nichts für einen 10-Jährigen (oder eine 10-Jährige - wir bleiben geschlechtsneutral, meine Freunde :D). Ich habe Harry Potter mit 7 gelesen, bzw. vorgelesen bekommen und dann abends heimlich selbst weitergelesen. Und was hat es mir gebracht? Die Liebe zu Büchern, die Liebe zum Schreiben, Toleranz gegenüber Menschen, die aus dem "Raster" fallen und eine Menge gleichgesinnte, großartige, intelligente Freunde. Natürlich liest und begreift man mit 10 die Dinge anders, als mit 45 - zwar ist Alter nicht gleich Weisheit, aber man hatte schon mehr Jahre Zeit Dinge zu sammeln und sich eine Meinung zu bilden, zu interpretieren, das Internet zu nutzen usw. (wie gesagt, das muss nicht sein, aber oft ist es eben so). Aber bleibt dann nicht trotzdem die Botschaft Toleranz? Und ist es nicht genau das, was unsere junge Gesellschaft - mich eingeschlossen - braucht?
Aus einer literarischen Sichtweise habe ich ziemliche Hoffnungen für meine Generation. Ich bin mit Figuren wie Harry Potter und Percy Jackson groß geworden. Ich habe mit Hazel und Augustus in Das Schicksal ist ein mieser Verräter gelitten, ich war bei Der Märchenerzähler so gelähmt vor Ergriffenheit über Abel's Leben und die dunklen Ränder unserer Gesellschaft, wie selten zuvor. Ich habe Die Tribute von Panem gelesen und mit den Helden im Geiste für Freiheit appelliert. Ich und viele mit mir erleben die großartigen Jugendbücher unserer Zeit mit all ihrem Witz und all ihrer Tiefe. Ihren Appellen für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Mut.

Wir leben in einer sehr schwierigen Zeit und das Einzige, was uns wappnen kann, gegen das, was in den nächsten Jahrzehnten durch Politik, Wirtschaft und Religionen noch in die Brüche gehen wird,  sind nicht die Geschichten, die eine rosarote Welt mit Zuckerwattebäumen und tanzenden Einhörnern vorgaukeln. Gegen das, was kommt, wappnen uns die Helden, die echten Helden, der Kinder- und Jugendbücher. Und wenn ein Mensch erst mit Anfang 20 Dinge ein paar ernstere Dinge liest, verliert er Jahre und Jahrzehnte Schritte in die richtige Richtung zu machen. Und es gibt selten eine Zeit, die uns so prägt, wie Kindheit und Jugend.

Natürlich muss nicht jeder 14-jährige schon Der Gotteswahn lesen und sich daraufhin Gedanken machen, wie wir Religion kritisch zu betrachten haben. Nicht jeder Jugendliche ist ein Weltverbesserer. Und nicht jeder wird zu einem Erwachsenen, der es ist. Aber Kindern und Jugendlichen die dreckigen, schlechten, bösen Seiten der Welt vorzuenthalten, zerstört genauso, wie sie zu sehr zu schlimmen Dingen auszusetzen. Jeder soll doch bitte selbst entscheiden, wann er sich selbst bereit fühlt, Dinge zu lesen und wann er es doch lieber sein lässt. Aber Eltern und andere Erwachsene haben nicht die Aufgabe alles, was ihre Sprösslinge lesen, anfassen und sehen, auf Tauglichkeit zu untersuchen. Alles ungefiltert durchzulassen ist dämlich, alles zu zensieren ebenso. Kinder und Jugendliche müssen sich bereits früh eine eigene Meinung von der Welt schaffen und ihre Abgründe sehen (oder zumindest erlesen) - wie sonst sollen sie auf Dinge, wie Leistungsdruck, Identitätskrisen und Krankheit reagieren? Wie sonst, soll sonst die Chance bestehen, sie zu Erwachsenen heranwachsen zu lassen, die in der Lage sind von irgendwas irgendwie man eine Ahnung zu haben?

Jugendbücher und Kinderbücher sind schon als Jugendbücher und Kinderbücher gut einsortiert. Natürlich können sie auch von Erwachsenen gelesen werden. Und natürlich können sie auch da bewegen. Und das sollen sie auch. Bücher sollen bewegen, egal wie alt du bist. Und sie sollen auch heftig sein und dich weinen lassen und lachen und leiden und hoffen und bangen und lieben und zum Denken anregen. Aber Grausamkeit der Welt und Tod und Liebe und die essentiellen Dinge, die unsere Gesellschaft in ihre Bahnen leiten, fangen eben nicht erst an mit der Volljährigkeit interessant und wichtig zu werden. Also tut doch allen einen Gefallen, ihr unerträglichen Wattepacker und lasst junge Menschen selbst entscheiden, wie viel sie sich von der Welt zumuten wollen, solang sie noch eine Wahl haben.




Liebe Grüße,
Antonia

P.S.: Danke an Lena von Lenas Bücherwelt, dass sie dieses hochinteressante Thema aufgerollt hat. Besucht ihren tollen Blog doch einfach mal hier

P.P.S.: Kommentare und Postverlinkungen zu diesem Thema sind gern gesehen. Sagt eure Meinung, diskutiert mit.
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10/24/2014

Wölkchen Freitags Fragen [Antwort]


Hallo meine Lieben! 

Nach einer mehr als stressigen Woche, melde ich mich, zur Zeit meines wohlverdienten Wochenendes und bevor ich mir heute in aller Ruhe The Voice of Germany zu Gemüte führe, aus meinem Blog-Koma wieder zurück (oder eher Schul-Koma? Bin mir gerade nicht sicher... Na ja, der Blog lag, bzw. liegt momentan etwas auf Eis, wie die, die ihn eventuell doch schon irgendwann mal etwas öfter besucht haben, eventuell mitbekommen haben). Aber die Freitagsfragen kann/will/möchte/darf ich mir einfach nicht entgehen lassen. 

Ihr wollt auch euren literarischen Senf dazugeben? Dann besucht doch Frau Wölkchens Post und gebt euren Gedanken Freigang. Aber bevor ihr das tut, könnt ihr ja jetzt, in die noch folgenden Antworten, hereinschnuppern:

Die Bücherfrage:

Gibt es ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest?

Diesbezüglich gehöre ich - wie Frau Wölkchen selbst - eher zu den "einmal"-Lesern. Ich Re-Reade wirklich nur Bücher, die zu meinen absoluten Lieblingen gehören und auch eigentlich nur, wenn es schon eine Weile her ist. 

Bisher habe ich, um ehrlich zu sein, nur ein Buch zwei Mal gelesen und das war der 3. Teil von Harry Potter (Sirius for the win!), den 1. hatte ich davor aber auch schon fast fertig und es fehlte nur noch das letzte Kapitel (warum auch immer ich es dann nicht mehr gelesen habe...). 
Ansonsten schaue ich höchstens noch mal nach Zitaten aus dem Buch, besonders bei Das Schicksal ist ein mieser Verräter gibt es da ja so viele so gute, bei denen es sich wirklich, wirklich, wirklich lohnt, sie sich in aller Ruhe und mit ein bisschen Abstand die Worte auf der Zunge zergehen zu lassen.

Wenn ich eine Liste mit Büchern zusammenstellen sollte, die ich öfter Re-Reade (oder bei denen ich es der Nostalgie wegen zumindest schon mal versucht und ziemlich weit durchgezogen habe), könnte man auf jeden Fall und fett unterstrichen Harry Potter nennen, dann die Percy Jackson-Reihe, irgendwann sicher auch diverse Kerstin-Gier-Romane (Aber in letzter Zeit ist das nicht so meins, da brauche ich mal die richtige Stimmung dazu.), Das Schicksal ist ein mieser Verräter und Der Märchenerzähler (Großartiges Buch! Muss ich dringend noch mal ganz lesen und dann rezensieren!). Aber eigentlich ist das immer sehr stimmungsabhängig. Also wenn ich noch mal etwas lese, dann meist sehr spontan.


Die private Frage:

Wie verbringst du am liebsten einen Tag, an dem du schlecht drauf bist?

Das kommt ganz auf die Situation an, in der ich mich befinde... 

Wenn ich irgendwelche Sorgen habe, die zwar schlimm sind, aber nicht extrem tiefgründig schlimm, dann meist mit irgendwelchen richtig klischeehaften Frauenfilmen (Sex and the City 1+2, Natürlich Blond usw. - da bin ich altmodisch), die mich irgendwie motivieren und die Humor haben, aber eben keine extrem lustigen Komödien sind, wie z.B. Hangover. Und viel ungesundem Zeug (Schokolade, Chips, etc. pp.) 

Wenn ich sauer bin, dann schreibe ich einfach nur wütende Texte, die mir dann im Endeffekt leidtun und die ich dann wieder lösche (xD).

Und wenn es mir über eine längere Zeit dreckig geht, dann schaue ich ziemlich viel fernsehen und surfe im Internet und lebe wie ein Einsiedler in meinem Zimmer, gehe früh ins Bett und kann nicht schlafen und philosophiere mich selbst in Grund und Boden und schreibe vielleicht auch, weil ich ja nicht schlafen kann. 

Aber um auf die Frage zurück zu kommen: Wie verbringe ich am liebsten einen Tag, an dem ich schlecht drauf bin? - Am liebsten gar nicht. Ich hasse Tage, an denen ich schlecht drauf bin. Und am liebsten würde ich sie einfach überspringen. 


Liebe Grüße,
Antonia

P.S.: dreimal dürft ihr raten, was gestern per Post ins Haus geflattert kam. Jaja, richtig. Das Haus des Hades hat es nun endlich auch in mein Bücherregal (bzw. im Moment noch auf mein Nachttischchen) geschafft und ich bin mehr als gespannt es zu lesen. Und hoffe wirklich, dass ich es ganz, ganz schnell gelesen und dann rezensiert bekomme <3 
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10/21/2014

Montagsfrage: Welche Romanverfilmungen haben dir in der letzten Zeit besonders gut gefallen?


Hallo meine Lieben :)

Ja, heute gibt es zum Start einen ganz, ganz lieb gemeinten "Estutmirganzdollleeeeeid"-Smiley (Bitte sprecht diese Smiley-Art so aus, als würdet ihr wahlweise mit einem Hund und/oder einem kleinen Kind reden... So... Und jetzt SPRINGT EINBEINIG AUF DER STELLE! *Diktator-Feeling* Okay.. Die Klammer wird schon wieder zu lang. Ich komm auf den Punkt ~jaaah). 
Ich bin ein ganz, ganz schlechter Blogger. Aber wisst ihr, was ich dafür nicht bin? Eine schlechte Schülerin. (sondern einfach nur eine momentan ziemlich übermüdete)
Die Montagsfrage ist jetzt schon seit... Na ja, seit Montag fällig. Und von den anderen Sachen, die ich eigentlich schreiben wollte, will ich gar nicht anfangen. Asche über mein Haupt, ich weiß, ich weiß. Aber es ist wie immer die gleiche Ausrede: Ich habe viel zu tun, die Arbeiten erschlagen mich, ich hab morgen einen Deutsch-Vortrag (Das Volksmärchen als literarische Epoche der Romantik) und VERDAMMT, ich musste die letzte Staffel von How I Met Your Mother schauen! Als Fan und so. 
Leider kann ich nicht Besserung geloben, sondern nur, dass ich meinen Hintern von Zeit zu Zeit hochraffen und etwas zu imaginärem Papier bringen werde. Ich hoffe, ich habt trotzdem Freude und ich bekomme den Hintern ganz oft hoch, denn Freude hab ich am Schreiben dieses Blogs auch wirklich. Das wird hoch und heilig gelobt!

Aber nun kommen wir zu Montagsfrage und heiliger Strohsack, hätte ich mir in meinen im letzten Abschnitt viel zu oft erwähnten Hintern gebissen, wenn ich diese Frage verpasst hätte.

Welche Romanverfilmungen haben dir in der letzten Zeit besonders gut gefallen?

*Fingerknacken im Hintergrund* Shall we begin? 

Ich könnte wirklich stundenlang über die von mir geliebten, wirklich gelungen Buchverfilmungen labern. Über Rubinrot, wobei mich der zweite Teil jetzt wirklich überrascht hat - immer noch ein deutscher Film, aber ich möchte mich angesichts dieser Tatsache nicht weinend in der Ecke zusammenrollen. Meinen Harry Potter-Marathon mit meiner momentan in England residierenden Freundin Tabea (Ja, die Filme hatten auch Tiefpunkte - aber ich liebe sie trotzdem!) und meine letztens erst wieder entdeckte DVD von Ballettschuhe (in der - Phine sei dank - Special-Edition-super-toll-Büchse :D), Herr der Ringe, Percy Jackson, Vielleicht lieber Morgen, It's kind of a funny story, die Tribute von Panem (Jennifer Lawrence for the win!) und und und ---zuuuu viele...

Aber da gibt es einen Film. Diesen Film. Diesen unheimlich tollen Film. Und ich bin mir sicher, dass die meisten ihn kennen. Und ihn lieben. Wie könnte man diesen Film und dieses Buch denn auch nicht lieben? Macht euch bereit, für den einzig waren, einfach tollen, unheimlich großartig, sehr tiefen, wunderschönen, tränenverschmiertes Make-Up verursachenden Film:

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
The Fault in our stars <3 (*John Green* *heieieieieieieie*)

Ich weiß, es ist schon ein bisschen klischeehaft. Ja, dazu stehe ich. Ich stehe dazu, dass ich auf Klischees stehe. Jedenfalls teilweise. Und wenn sie so toll sind. 
Aber Gott. G-O-T-T. Herrgott im Himmel! Ich liebe diesen Film! Ich liebe, liebe, LIEBE ihn! Ernsthaft. Ich liebe ihn wirklich. Ganz ehrlich. Ohne Mist. Er ist toll. Schaut ihn euch an. Auch wenn ihr ihn schon kennt. Vollkommen egal. Er ist toll. Wirklich.

  Großartige Schauspieler (ganz vorn dabei natürlich John Green himself mit seinem weltveränderndem Kurzauftritt xDD), ein großartiges Drehbuch, ein großartiges Bühnenbild (nennt man das beim Film überhaupt Bühnenbild?!) (Ich meine Hazel's Zimmer. Das ist einfach nur total toll.), die unverändert wunderschön bitter-süße Geschichte von Hazel und Augustus und es lohnt sich wirklich diesen Film mit allen Extra-Szenen, die normal im Kino nicht mitliefen, zu schauen. Es lohnt sich wirklich. Zumal so viel tolles Zeug kommt, das man sonst verpasst... (Ich sage nur: Die Schaukel-Szene). 

Mittlerweile habe ich den Film schon mindestens - MINDESTENS - 5 oder 6 Mal geschaut und ich finde immer wieder neue tolle Dinge. Ich kann mir immer noch diesen wunderschönen Soundtrack anhören und ich weine immer noch los.

Also: Ganz großes Kino. Im wahrsten Sinne des Wortes.



Liebe Grüße,
Antonia


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10/17/2014

Wölkchens Freitags Fragen [Antwort]


Hallo meine Lieben! 

Ja, die Woche neigt sich dem Ende entgegen, die Ferien sind fast vorbei und in der Ferne höre ich bereits die Schulglocken wieder läuten (Okay, unsere Schulglocken läuten gar nicht - das ist dann wohl eher metaphorisch gemeint...). Trotzdem habe ich mich auf den Freitag gefreut, da mal wieder Wölkchens Freitags Fragen anstehen und ich die Woche über sonst nichts Weltbewegendes zu berichten hatte (deshalb die nicht vorhandenen Einträge zwischen Montag und Freitag).

Okay, dann geht's mal los, wie immer mit der Bücher-Frage:

Liest du auch fremdsprachige Bücher?

Die Antwort hier ist ein eindeutiges Jein, zwar lese ich fremdsprachige Bücher (eigentlich was das angeht ausschließlich englische Bücher, da ich zu schlecht in Latein und anderen Fremdsprachen nicht fähig bin), aber ich beende sie nie. 
Ich habe also eigentlich schon mehrere fremdsprachige Bücher angelesen und hatte auch sprachlich keine Probleme, aber letztendlich habe ich dann Lust/Zeit/Antrieb bei ihnen verloren (z.B. bei It's kind of a funny story - da bin ich momentan, glaube ich, auf Seite 50). Ich habe mir aber fest vorgenommen It's kind of a funny story auf englisch dieses Jahr noch zu lesen, weil ich zum einjährigen Todestag des Autors dem Buch und dem Autor noch mal Tribut zollen will. 

P.S.: Wer sich für Suizid und Depressionen bei Jugendlichen interessiert, wie das entsteht und wie man sich dabei fühlt, dem sei dieses Buch - auf Englisch oder Deutsch oder von mir aus auch Mandarin - sehr ans Herz gelegt. Es ist wirklich sehr, sehr gut. (Und für die Lesefaulen: Es gibt auch einen gleichnamigen Film, der sehr gut ist - das Buch ist zwar immer noch besser, weil die Gedanken noch tiefer gehen, aber der Film ist trotzdem toll)


Private Frage:

Gehörst du zu den Menschen, die alles auf den letzten Drücker machen oder ist dein Motto eher: "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen."?

*lachend in der Ecke* *whips tear from eye*
Leute, ich habe das Aufschieben erfunden. Beziehungsweise ich hätte es wahrscheinlich erfunden, währe ich schon ein paar tausend Jahre früher auf die Welt gekommen. 

Die Sache ist nämlich die: Ich schiebe seit Sonntag meine Schulaufgaben vor mich hin und muss heute wirklich dringend etwas machen, weil die Zeit sonst wirklich nicht mehr reicht (Hopfen uns Malz sind noch nicht verloren, da kann man jetzt sagen was man will!). Und. So. Ist. Das. Immer.
Ich bin eine ganz, ganz unvorbildliche Schülerin, wie sie gerade nicht im Buche steht. 

Ich muss aber dazusagen, dass ich trotzdem lerne, Vorträge mache usw., wenn's wirklich drauf ankommt. Und ich habe meine Hausaufgaben eigentlich auch immer. Und wenn ich sie, weil ich's nicht mehr geschafft habe, zwischen den Pausen noch mache (ja, ich mache meine Hausaufgaben, abschreiben tue ich wirklich nur, wenn's nicht mehr anders geht). 
Also ich schiebe zwar alles bis zum Äußersten, aber machen tu ich es dann trotzdem immer (auch wenn ich dann mal Nächte halb durcharbeiten muss). Der innere Schweinehund hat bei mir also auch seine Grenzen ;)


Liebe Grüße,
Antonia

P.S.: Macht doch auch mit und besucht diesen Post auf Wölkchens Bücherwelt. Dort seht ihr, wer sonst noch mitgemacht hat, wie die Fragen genau lauten und was Frau Wölkchen geantwortet hat.
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10/13/2014

Montagsfrage: Habt ihr einen eReader und wenn ja, welchen?


Hallo meine Lieben!

Am Wochenende hab ich mir mal eine kurze Post-Pause gegönnt, aber jetzt ich Montag, meine 2. Ferienwoche ist angebrochen und bevor ich heute zu einer Freundin fahre um mit ihr einen Sportvortrag vorzubereiten (Glücklicherweise gibt es so etwas in der Oberstufe - es lebe die, meine Punkte rettende, Sporttheorie *einen der Hand-Emojis* :D), beantworte ich noch fix die Montagsfrage von LiBROMANiE, welche heute lautet:

HABT IHR EINEN EREADER UND WENN JA, WELCHEN?

Zum Thema eReader und eBooks, habe ich zum Anfang des Blogs damals einen relativ ausführlichen Artikel verfasst, den ihr hier noch mal nachlesen könnt.

Aber ich beantworte auch noch mal so: Ja, ich besitze einen eReaders, genauer gesagt einen Kindle Paperwhite. Benutzen tue ich ihn allerdings nicht regelmäßig, sondern meist nur, wenn ich auf längeren Reisen bin und ich nicht acht Bücher mit ins Handgepäck nehmen kann. 
Ich finde die Teile also wirklich praktisch für Reisen, aber das richtige Buch-Feeling, was man durch die Papier-eBook-Variante bekommt, kommt eben da nicht so rüber. Trotzdem empfehle ich jedem öfter mal reisenden Bücherwurm einen eReader, weil sie sehr, sehr reisefreundlich sind und meiner Erfahrung nach auch sehr lange halten (ich kann da natürlich nur aus meiner Erfahrung mit zwei Kindle-Geräten sprechen, die ich bereits in Gebrauch hatte, aber ich glaube, dass sich da die anderen nicht viel nehmen). 

Wenn ihr also auch über den Kauf eines eReaders nachdenkt, überlegt euch vorher:
- Wie oft habe ich ihn in Gebrauch? Lohnt sich das? (auch wenn, wie bei mir, nur für Reisen)
- Wie lang ist die Laufzeit? Wie lang komme ich ohne Laden aus? (das versaut euch sonst nämlich das ganze Produkt)
- Kann ich mit dem eReader auch im Dunkeln lesen? (seeeeeehr wichtig!)
- Welche Buchdateien kann ich für den eReader kaufen, bzw. mit welchen Arten von eBooks ist der Reader kompatibel? (Ein technikbegeisterter Mensch könnte euch das jetzt in viel fachlich korrekter Ausführung erklären, ich sage es mal so: eBooks, die ihr bei Thalia kaufen könnt, haben nicht die selben Formate - oder so ähnlich - wie z.B. bei Amazon, dann kann es schon mal passieren, dass ihr den "Fehler" macht, ein Thalia-eBook für einen Kindle zu kaufen - wie ich - und ihr dann nach drei Stunden Auf-den-Kindle-krieg-Versuch weinend in der Ecke sitzt, WEIL ES NICHT GEHT! Also... Ich habe mir sagen lassen, dass das bei anderen eReadern nicht so extrem ist, beim Kindle habt ihr das Problem. Aber auf Amazon bekommt man eben auch alle möglichen eBooks, also ist das jetzt nicht der Weltuntergang...)


Liebe Grüße,
Antonia
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10/10/2014

Wölkchens Freitags Fragen [Antwort]


Hallo meine Lieben!

Es ist Freitag und damit mal wieder Zeit für Wölkchens Freitags Fragen, seit gestern ist nicht so sonderlich viel weltbewegendes passiert (außer, dass ich The Voice of Germany geschaut habe - ich bin ja sonst kein Casting Show-Fan, aber das find ich echt gut - don't judge :'D), weshalb wir auch ohne Umschweifen gleich auf die Fragen kommen:

Bücher-Frage:

Verleihst du deine Bücher an andere oder machst du das eher nicht so gern?

Ich liebe Worte und Bücher und liebe es auch, sie mit anderen zu teilen. Deshalb bin ich ein typischer Bücher-Ausleiher. Ich verleihe wirklich sehr viel und meistens bekomme ich die Bücher dann auch zurück. 

Wobei hier die Betonung auf meistens liegt, da ich momentan ein Buch gern wieder hätte, ich es aber nicht wieder bekomme, weil die Person, der ich es geliehen habe, momentan ein Freiwilliges Soziales Jahr in Rumänien macht (oder so ähnlich, ich bin gerade zu faul noch mal genau nachzusehen, wie genau sich dieses Auslandsjahr schimpft - aber ihr wisst schon, was ich meine). Ich weiß aber natürlich noch, an wen ich es verliehen habe UND ich habe noch ein Buch von der selben Person (wir haben damals einen Buchtausch gemacht und uns danach gar nicht mehr gesehen, weil er die Schule gewechselt hat und na ja... wie das halt so ist). Ich hoffe aber immer noch, irgendwann mal das Buch wiederzubekommen. Wenn's sein muss, nach dem Jahr Rumänien. Per Post. 

Aber solang ich meine Bücher von den Personen auch zurückbekomme (ob nun nach einer Woche oder eineinhalb Jahren - wenn's mich nicht stört), ist alles in Butter.

Es gibt allerdings auch Bücher, an denen ich aufgrund persönlicher Widmungen (nicht umbedingt von Autoren, sondern von meinen Bücher-verschenkenden-Welt-Lieblingspersonen) sehr hänge und die ich deshalb nur hausintern verleihe, d.h. an meine Mutter, meinen Bruder und meinen Vater. Da mein Vater nicht liest und mein Bruder mir die beiden Bücher, von denen ich hier schreibe, geschenkt hat, also eigentlich nur an meine Mutter.
Da wurde ich schon auf Verleih angefragt und habe abgelehnt (auch bei sehr engen Freunden), weil diese Bücher mein Heiligtum sind. Und Indiana Jones verleiht ja schließlich auch nicht seinen Hut. 


Private Frage:

Du bist auf eine Halloweenparty eingeladen - als was würdest du dich verkleiden und warum?

Oh Gott, ich bin so eine unheimlich furchtbar untalentierte Person, was Verkleidungen angeht (explizit Schminken). Wenn ich also nicht auf meine finanziellen und talentbedingten Grenzen achten müsste, sondern jedes Kostüm hinhauen würde, würde ich mir so einen Hipster-Totenkopf auf's Gesicht pinseln und ansonsten vollkommen in schwarz gehen und einfach selbst eine Person dazu erfinden - das habe ich bereits ein Halloween versucht und es war der größte Fail des Jahrtausends (glücklicherweise habe ich das erst auf dem Gesicht meines Freundes versucht und es sah unterirdisch aus, weshalb er es wieder abgewaschen hat und wir uns was anderes überlegt haben). Das würde ich wirklich richtig gern können, aber ich fürchte, das müsste mir jemand anderes machen.

Aber da die Grenzen von Talent und finanziellen Möglichkeiten nun mal begrenzt sind, würde ich mich für ein so kreatives Kostüm wie: "Antonia nach dem Aufstehen" (ich, Schlafanzug, Puschen und mit Haarspray fixierte, sehr zerzauste Haare - habe ich tatsächlich bereits ein Jahr getragen), "Miss Martin" (ich und ein Death Note) oder "Das Fangirl" (ich, mein "I love Tom Hiddleston. Get over it."-T-Shirt, meinen Sirius Black-Zauberstab, mein HP-Armband, tränenverschmiertes Make Up und ein paar typische Fangirl-Buchreihen-Bücher im Schnurrbart-Jutebeutel). Ihr seht also bereits: Ich bin da flexibel. Das ist das wahrscheinlich treffendste Wort.

(Wenn ich dieses Jahr wirklich bei einer Halloweenparty eingeladen werde, gehe ich als "Das Fangirl")





Als was geht ihr und wie steht ihr zu Buch-Verleihungen? Folgt einfach diesem Link und beantwortet auch Wölkchens Freitags Fragen.

Bis dahin, 
Liebe Grüße,
Antonia
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10/09/2014

Die Götter sind los - oder so. [Aktion; Divinus]


Hallo meine Lieben!


Was lesen da meine nicht so müde zu seienden Augen, wie ich gern schreiben würde, weil das einfach viel einfacher wäre? Divinus? Titanus? Götter? Titanen? Blogaktion, bei der ich auch endlich mal mitmache (*Gott - haha, Wortwitz - ist das Spannend*)?!

Sophie von "A reader lives a thousand lives before he dies" ist bereits die 2. Person, die zum Beitritt zur Blogaktion zum demnächst erscheinenden Buch "Essenz der Götter" aufgerufen hat. Und hier bin ich, Antonia (der Name bedeutet übrigens: "Die Göttliche"), im Götterteam. 

Warum ich mitmache? Weil ich Percy Jackson-vorbelastet genau auf so einen Kram stehe, die Titanen nicht gewinnen dürfen (auch hier berufe ich mich auf Percy Jackson), es natürlich immer eine gute Sache ist, junge Autoren durch Blogaktionen zu unterstützen, die ihr Erstlingswerk bekannter machen sollen (hier beziehe ich mich auf meinen Ich-liebe-gutes-Marketing-Tick) und weil es nebenbei auch noch tolle Preise gibt.

Das kann dann ja ein Heidenspaß werden (Okay, jetzt ist aber gut mit Gott-Wortspielen).
Wer auch mitmachen will, sollte einfach hier Sophies Post besuchen und sich ebendiesen dann zu Gemüte führen. Und dann natürlich auf die richtige Seite kommen... *hust* Wir haben Kekse *hust* (Das ist nicht mal so abwegig, ich bin tatsächlich ja momentan ziemlich dauerhaft am Husten, wie mir gerade auffällt xDD) 

Bis dahin aber 
Liebe Grüße,
Antonia
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