12/14/2014

[dicke, dicke, dicke Empfehlung!] Da Vinci's Demons

Hallo meine Lieben! 

Es ist vollbracht, der Schul-Dezember ist fast überlebt. Nächste Woche noch und dann heißt es für mich erst mal drei Wochen keine Schule. Außerdem schreibe ich morgen meine letzte Kursarbeit/Klausur (in Mathe - Daumen drücken!) und bin deshalb schon ein 'bisschen' hibbelig (Autokurrektur hat aus 'hibbelig' eben 'hubbelig' gemacht - was auch immer das für ein Wort sein soll. Ich fand es jedenfalls erwähnenswert. Hubbelig ist das Wort des Tages. Und ich werde herausfinden, warum mein Komputer 'hubbelig' kennt, aber nicht 'Frauenheilkräuter' - jaja, die ewigen Mysterien. Aber jetzt endgültig weiter im Text...). Aber darum soll es in diesem Post auch gar nicht gehen, sondern um meine neuste Entdeckung am Serien-Himmel: 

Die BBC hat mal wieder mein Leben bereichert und meine Fernsehabende etwas länger und fanatischer gemacht (Habe ich irgendwann schon mal erwähnt, dass sich bei mir Fanatismus beim Serien-gucken auslebt? Ernsthaft. Zwei Staffeln fünf Tagen - sollte ich mir Sorgen machen?). Ich habe genau einen Trailer gebraucht, um mich in diese wundervolle Serie zu verlieben. Gleich die Blu-ray bestellt (kleiner Tipp: Die Preise für die 1. und 2. Staffel sind momentan noch human, wenn sich's bei Amazon also ausgestreikt hat, könnt ihr ja mal hier und später hier vorbeischauen und euch selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen). 

Kurze Zusammenfassung, worum es in der Serie eigentlich geht: Hauptperson ist der 25-jährige (sehr gut aussehende, total lustige und auch sonst in jeder Hinsicht großartige) Leonardo da Vinci, der meine persönliche Lieblingsfigur in der Serie ist. Der restliche Cast macht seine Sache aber auch großartig und so wird die Serie zwar erst durch da Vinci - wenn ihr mich fragt - besonders, aber nicht von ihm allein getragen. Es geht um Machtspiele zwischen Florenz und Rom, also zwischen den Medicis und dem Vatikan/dem Papst, um Intrigen, Lügen, Wissen, Modernität - schlichtweg um Renaissance und ihre Träger und Gegner. 
Man kann die Serie am besten als eine gelungene Mischung zwischen Sherlock, BBC (durch die Figur Leonardo da Vinci) und Game of Thrones (durch den ganzen Rest) beschreiben. Ihr solltet des weiteren keine Angst vor ein bisschen (oder ein bisschen mehr) Blut und Sex haben und nicht mit eurem Geschichtsbuch da sitzen und jede einzelne Genauigkeit überprüfen - die Serie weicht der Handlung willen schon mal sehr vom tatsächlichen Leben da Vincis ab (Ich kann mich zum Beispiel nicht erinnern, dass er irgendwann Amerika entdeckt hat - aber gut. Es ist ja auch eine Fantasy-Serie und keine Doku!). Aber wenn die schöne BBC-Sherlock-Machart beim Lösen von Rätseln, gute, tiefe Charaktere, Fantasyelemente und ein bisschen Gesellschaftskritik euer Ding sind, solltet ihr sie auf jeden Fall sehen.

So. Ich hoffe, ich konnte euch damit eine gute Empfehlung geben und ihr findet genauso viel Vergnügen an der Serie, wie ich. 

Liebe Grüße,
Antonia

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