5/04/2015

Montagsfrage: Gibt es ein Genre, das du noch nicht gelesen hast?


Die Vöglein zwitschern, die Sonne lacht und am Himmel ziehen lange Schäfchenwolken vorüber. Optimales Wetter, ein laues Lüftchen, irgendwo werden englische Prinzessinnen geboren. Antonia sitzt in ihrem Zimmer, nicht mal ein Fenster offen, und bloggt, wie es sich für einen Einsiedler gehört. Hach, der Mai, der Mai, wie habe ich ihn ein Jahr lang vermisst. (Die Vermisst-Gefühle verklingen langsam, weil der Mai ja schon ein paar Tage da ist. Aber Gott, wie liebe ich diesen Monat!)

Doch wieder weg vom schönsten Monat des Jahres* und hin zu den wirklich wichtigen Dingen: Montagen. Montagsfragen. Ich hasse Montage, aber ich habe mich schon den ganzen Tag auf die wundervolle Montagsfrage gefreut und bin voller Euphorie mit dem Gedanken nach Hause gelaufen, dass ich mich gleich verbarrikadieren und schreiben kann. Leute, die weder bloggen noch anderweitig schreiben, wissen gar nicht, was sie verpassen. :P

Und deshalb: Ohne allzu lange Vorrede. Hier ist sie. Endlich wieder da. Fast so schön wie Frühlingsgefühle: Die unvergleichliche Montagsfrage. 

Gibt es ein Genre, das du noch nicht gelesen hast?

Tatsächlich habe ich natürlich meine geliebten Lieblingsgenres (*Fantasyyy* - wundert euch nicht, in meinem Kopf war gerade die Stimme aus der Ricola-Werbung) und Genres, die ich eher nicht so brauche (*hüstel* Horror *hüstel*). Tatsächlich habe ich aber, trotz meiner offenen Abneigung gegen Horror-Zeug (Filme, Spiele, Bücher - egal, ich finde gruslig einfach nicht so toll), tatsächlich schon einmal eine Horror-Kurzgeschichtensammlung von Stephen King gelesen (bzw. ich habe das Buch angefangen und ein bisschen gelesen, hatte dann aber keine Zeit mehr und hab es ein wenig aus den Augen verloren...) - man kann mir also eine Menge unterstellen, aber keine mangelnde Experimentierfreudigkeit. 

Kurz gesagt: Vom Heimatroman, über Fantasy, klassische Dramen und Biografien lese ich eigentlich alles. Vollkommen egal. Ich mag grusliges Zeug zwar eigentlich nicht, aber wichtig ist nicht, was behandelt wird, sondern wie es behandelt wird. Das heißt, so lang ein Buch gut geschrieben ist, eine mitreißende Handlung besitzt, wenigstens etwas Humor oder einfach nur gute Figuren, kann ich gar nicht anders. Und ob das nun in einem Sachbuch umgesetzt wird (okay, da dann eher weniger über Handlung und Figuren, als über Sprache), in einem Klassiker oder bei aktueller Jugendliteratur. Ist dem Vegetarier wurstegal, auf die Qualität kommt es an. 

Aber wahrscheinlich gibt es auch ganz, ganz spezielle Subgenres (irgendwelche seltenen Formen von Fantasy etc.), die ich noch nicht so ausführlich gelesen habe. Aber die klassischen Genres (*ganz professionell durch die Wikipedia-Liste gegangen*) habe ich alle schon mal irgendwie gelesen (und wenn nur auszugsweise). 

Liebe Grüße,
Antonia



* Es mag schon das leichte Lüftchen der Vorahnung durch diesen Post geweht sein: Der Mai ist mein Geburtstagsmonat. Noch fünfzehn Tage 16 und dann bin ich 17 und dann, ja dann... Nein, eigentlich ändert sich nicht wirklich was. Ich bekomme Kuchen. Das war's.

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Danke, dass ihr durch eure Kommentare aktiv zum Training von Antonias Sprunggelenken beitragt. Sollte sie nach eurem Kommentar länger nichts posten, liegt es nahe, dass sie sich beim Rückwärts-Flick-Flack nach dem Entdecken einen Wirbel ausgerenkt hat.

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