8/12/2014

[Gedankenschnipsel] Ich mag Züge...

Hallo meine Lieben! 

Puuh.
Sitze gerade im Zug von Frankfurt am Main nach Stuttgart und bin vollkommen geplättet. Warum? Jaah, die Deutsche Bahn macht ihrem Ruf mal wieder alle Ehre. Was sagte Tino gestern noch zu mir? Mal sehen, wie sehr du dich verspätest.
Hahahaha.
Wenn Tino gewusst hätte, wie sehr ich mich tatsächlich verspäte, hätte er wahrscheinlich keine Witze gemacht. Eine Stunde und rund 15 Minuten bin ich zu spät in Frankfurt angekommen. Der Anschlusszug war natürlich weg. Meine Sitznachbarin im ersten Zug war aber glücklicherweise sehr nett und hilfsbereit. Und sie fasste meine ganze Zug-Misere in einem ziemlich treffenden Satz zusammen: »Na, da haben Sie auf Ihrer ersten Fahrt dann auch wirklich alles erlebt.«
Außer vielleicht einen explodierenden Speise-Wagon. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Fahre immerhin noch mehr als eine Stunde.
Aber genug gemeckert. Wie heißt es so schön? »Was dich nicht umbringt, macht dich stärker?« - ich hatte zwar heute nicht wirklich das dringende Bedürfnis in irgendeiner Weise sonderlich stärker gemacht zu werden (und schon gar nicht, wenn ich das erste Mal allein mit dem Zug fahre), aber man kann sich Zeitpunkte für Reise-Charakter-Entwicklung ja auch nicht aussuchen. 
Jedenfalls bin ich momentan ganz froh, dass ich auf meinem Platz sitze, den Laptop auf diesem kleinen Ausklapp-Tischchen, leider ohne WLAN (was es in meinem EIGENTLICHEN Anschlusszug gegeben hätte) und mit durchaus trainierteren Armmuskeln (Ja, Antonia - ich muss dringend aufhören in der 3. Person von mir zu sprechen - durfte ihre Reisetasche von Gleis 6 bis Gleis 12 tragen und ich glaube ich verstehe, was meine Mutter heute Morgen noch mit »Wenn man allein ist, entfalten sich ungeahnte physische Kräfte.« meinte…). 
Ironischerweise war ich auf der Zugfahrt gerade dabei, »Für Eile fehlt mit die Zeit« von Horst Evers zu lesen. Für Zugfahrten übrigens sehr gut geeignet (wenn auch für ein wenig entspanntere, als die, die ich gerade hinter mir habe). In dem Buch geht es um diese kleinen ungewöhnlichen Alltagsgeschichten, liebenswert, lustig und ich kann Horst Evers momentan sehr gut verstehen, wenn er genau solche ungewöhnlich-gewöhnliche Situationen festhält. Das Bedürfnis hatte ich nämlich auch gerade. 

Ich weiß, dass dieser Eintrag eher weniger um Bücher kreist, als gewöhnlich. Aber manchmal kann man auch schlichtweg beim Zugfahren nach den großartigsten Geschichten suchen. Im Ernst: Meine Deutschlehrerin erzählte meiner (mittlerweile ehemaligen) Klasse von einer Autorin, die, immer wenn sie nach Inspiration suchte, einfach eine Zugfahrt machte. Zum Menschen beobachten. Ich fand die Idee schon damals ziemlich klasse und nachdem ich jetzt das erste mal selbst eine Muse (in diesem Fall zu diesem Geschreibsel, was ihr gerade lest) darin gefunden habe, bin ich davon noch viel überzeugter. 
Also, an alle Autoren auf Musen-Suche: Eine schön lange Zugfahrt kann Wunder bewirken. Und wer braucht schon lange, philosophisch wertvolle Spaziergänge, wenn es die Deutsche Bahn gibt? Obwohl ich zumindest dieses Mal anmerken muss, dass der Zug aufgrund eines Notarzt-Einsatzes (oder so ähnlich) umgeleitet werden musste. Es war also eigentlich nicht direkt die Schuld der Deutschen Bahn, dass ich einen Sprint hinlegen musste, den kein Mensch, der mich näher kennt, nur im Ansatz von mir erwarten würde. Aber es geschehen ja offensichtlich doch noch Zeichen und Wunder. Ganz großartig. 

Aber noch einmal zu der Sache mit der Inspiration zurück… Es ist wirklich verblüffend. Ich bin ja - wenn ich keine Verspätung habe - ein absoluter Fan vom Zugfahren. Wirklich. Ich liebe es. Seit mehr als einer halben Stunde höre ich alle fünf Minuten Durchsagen von Orten, die ich zuvor noch nie in meinem Leben gehört habe. Der Mann, der über den Gang schräg-rechts von mir sitzt und ebenfalls seinen Laptop draußen hat, hat ein echtes 10-Finger-tipp-System und für mich gibt es sowieso kein entspannenderes Geräusch, als Tastatur-Klicken (ich werde also in der nächsten Stunde höchstwahrscheinlich noch einen sehr meditativen Zustand erreichen, wenn er weiter etwas schreibt). Ach ja, gerade kam eine Durchsage. Der nächste Halt ist Heidelberg. Das kommt mir doch schon mal bekannt vor. Halleluja, ich fahre also in die richtige Richtung! Und bei der Fahrscheinkontrolle gab es eben auch keine Schwierigkeiten. 

Angesichts meiner heutigen Erlebnisse muss ich sagen, dass ich schon ein bisschen stolz auf mich bin. Kennt ihr das, wenn ihr irgendwelche (kleinen, großen) Schwierigkeiten meistert ohne irgendwann hysterisch in Tränen auszubrechen? Wenn ihr wirklich total cool bleibt und die Dinge so nehmt, als hättet ihr sie schon ungefähr tausend Mal gemacht? Da kann man sich doch schon fast so alt fühlen, wie man eigentlich ist. 
Zugfahren ist wirklich in vielerlei Hinsicht Balsam für die Seele. Wer es bisher noch nicht gemacht hat, sollte auf jeden Fall damit anfangen. Einfach aus Prinzip. Gut für die Umwelt, gut für die Seele, gut für die Inspirationssuche. 

Aber jetzt lehne ich mich erst mal zurück und genieße die restliche - hoffentlich stressfreie - Zugfahrt. Und wenn ihr diese Nachricht lest, dann könnt ihr davon ausgehen, dass ich auch tatsächlich unbeschadet bei Tino angekommen bin und die Möglichkeit hatte, den Text  abzuschicken. 

Bis dahin, 
Liebe Grüße, 
Antonia
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8/09/2014

Buch-HAUL [Besuch bei meiner Tante]


Hallo meine Lieben! 

Ich melde mich nun wieder von Zuhause zurück. Wie bereits am Freitag angekündigt, folgt nun auch das versprochene Buch-HAUL. Ich habe alle Bücher in Dortmund gekauft, als ich dort mit meiner Cousine shoppen war. Und ja. Ich habe ein ernsthaftes Buch-Problem, wenn ich mir so meine noch ungelesenen Bücher im Schrank ansehe. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Und es ist sowieso ein mittelgroßes Wunder, dass meine Ausbeute dieses Mal nicht noch mehr Bücher enthielt (ich habe noch mit ein paar anderen geliebäugelt, konnte mich dann aber irgendwie zusammenreißen).

1. Buch: 

Titel: Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann
Autor: Kevin Dutton
ISBN: 978-3-423-34823-2
Verlag: dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag)
Seiten: 318
ich habe bezahlt: 9,90 €

Text auf dem Buchrücken:
WER IST EIN PSYCHOPATH?

Die Psychopathy Checkliste ist heute ein gängiges Instrument zur Einschätzung von solchen Persönlichkeiten. Wer mehr als 75 Prozent der Merkmale auf dieser Liste besitzt, als als Psychopath. Es ist nicht überraschend, dass sich die größte Dichte an Psychopathen in Hochsicherheitstrakten findet. Aber auch viele »normale« Menschen haben das eine oder andere Merkmal von dieser Liste. Und dienen der Gesellschaft, indem sie besondere Aufgaben besonders gut erfüllen. Das verwundert nicht, wenn man erfährt, welche Eigenschaften dazugehören: Kaltblütigkeit, Durchsetzungsstärke, Konzentrationsfähigkeit, Furchtlosigkeit, rasche Auffassungsgabe, Energie, Charisma.

»Kevin Duttons Thesen sind gewagt, doch von der Hand weisen kann man seine Befunde nicht.«
Stefan Gagstetter, 3SatKulturzeit

»Das Ganze ist durchgehend mit einer guten Prise britischen Humors gewürzt. Ein Buch zum Nachdenken und Schmunzeln.«
Andreas Matz, Hamburger Abendblatt

Was ich dazu noch sagen will/muss...
Dieses Buch war eher - wie die meisten anderen auch - eine Spontanentscheidung. Es ist mir zwar bereits zuvor begegnet, hat aber nie den Weg in meine Hände, geschweige denn in meinen Einkaufskorb gefunden. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund hat es mich dieses Mal aber tatsächlich zum Kauf bewegt.
Ich habe sofort nachdem ich wieder bei meiner Tante Zuhause war, angefangen das Buch zu lesen. Habe es bis jetzt auf Seite 201 geschafft (ohne Nachwort und Register sind es insgesamt 281 Seiten - der große Teil ist also schon geschafft) und kann bereits sagen, dass ich das Lesen bis hierhin sehr genossen habe. Eine ausführlichere Rezension folgt.

2. Buch:

Titel: Illuminati
Autor: Dan Brown
ISBN: 978-3-404-14866-0
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 716 (+ Anfang von »Inferno«)
ich habe bezahlt: 9,99 €

Text auf dem Buchrücken:
Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der »Illuminati«. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Was ich dazu noch sagen will/muss...
Mir wurden von meiner kleinen Cousine schlimme Dinge angedroht, falls ich nicht endlich beginnen sollte, Dan Brown-Bücher zu lesen. Und gesagt, getan: Jetzt befindet sich »Illuminati« in meinem Besitz und ich freue mich sehr darauf, es endlich zu lesen. Warum auch immer ich so lang gebraucht habe, zu diesen Büchern zu finden (ich habe aber vor einigen Jahren schon mal Sakrileg - The Da Vinci-Code begonnen, dann aber, weil mir damals eine Stelle zu gruselig geworden ist, abgebrochen...).
Und gibt es noch jemanden, der findet, dass sich Dan Brown und Richard Dawkins verblüffend ähnlich sehen? Ist mir heute aufgefallen und ich musste erst mal breit los grinsen. Aber vielleicht ist das ja auch wirklich nur Einbildung xD

3. Buch:

Titel: Für Eile fehlt mir die Zeit
Autor: Horst Evers
ISBN: 978-3-499-25498-7
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Seiten: 222 (was für eine Zahl!)
ich habe bezahlt: 8,99 €

Text auf dem Buchrücken: 
ANDERE NENNEN ES ALLTAG. HORST EVERS NENNT ES SCHIKANE.

Von Horst Evers bekommt man viele Tipps, wie die Welt ohne viele Aufwand sehr zu verbessern wäre. Zum Beispiel: «Wir nehmen allen Berlinern ihre Hunde weg und geben ihnen dafür je vier Hühner. Dann lägen auf den Bürgersteigen Eier. Es wäre quasi das ganze Jahr Ostern.»

Auch Rechnen kann man bei Horst Evers lernen: «Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen.»

Vor allem aber erzählt Horst Evers Geschichten: ausgesprochen komische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die sich hüten, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, aber trotzdem helfen.

Was ich noch dazu sagen will/muss...
Der Text auf dem Buchrücken fasst eigentlich alle meine Beweggründe zum Kauf zusammen. Ich brauchte mal wieder etwas zum Lachen und denke, da habe ich keinen Fehler gemacht. ;)

4. Buch: 

Titel: Happy Birthday, Leonard Peacock
Autor: Matthew Quick
ISBN: 978-3-423-74006-7
Verlag: dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag)
Seiten: 277
ich habe bezahlt: 13,95 €

Text auf dem Buchrücken:
»Der Trick besteht darum etwas zu tun, was den durchschnittlichen Leuten ewig im Gedächtnis bleibt. Weil es etwas bedeutet.«

»Leonards Leben schwankt zwischen Schmerz und Glück. Ich werde Leonard Peacock nicht vergessen. Ich liebe dieses Buch.«
Jay Asher (Autor von »Tote Mädchen lügen nicht«)

Klapptext:
An seinem 18. Geburtstag packt Leonard Peacock eine Waffe in seinen Rucksack - und ein paar Abschiedsgeschenke für die Menschen, die ihm am meisten bedeuten. Er plant, am Ende dieses Tages nicht nur sich, sondern auch seinen ehemals besten Freunde, an dem er sich rächen will, zu erschießen. Und doch wünscht sich Leonard insgeheim ein Zeichen, das ihm Mut machen könnte, trotz allem weiterzuleben. Lohnt es sich durchzuhalten? Oder bedeutet Erwachsenwerden tatsächlich, immer weiter unglücklich zu sein?

Was ich noch dazu sagen will/muss...
Der Autor Matthew Quick hat bereits Silver Linings Playbook (im Deutschen haben sie das "Playbook" weggelassen, was absolut idiotisch ist) geschrieben, ein Buch, welches ja sehr erfolgreich mit Jennifer Lawrence und Bradley Cooper verfilmt wurde. Ich bin auf Happy Birthday, Leonard Peacock durch einen Spiegel-Artikel gestoßen und fand das Buch da schon ziemlich interessant. Als es mir in der Buchhandlung in die Hände gefallen ist, konnte ich dann schlichtweg nicht anders, als zuschlagen.


So... Es hat ja doch Vorteile "blind" schreiben zu können (zumindest, wenn man Klapp-, bzw. Buchrückentexte abtippen will :P). Ich hoffe, ihr seht mir die doch etwas späte Veröffentlichung des Eintrages nach, aber ich habe bis eben einen weiteren Artikel vorbereitet, der dann nächste Woche kommt (da bin ich nämlich wieder weg von Zuhause und "arbeite" deshalb schon etwas vor ;)).

Liebe Grüße, 
Antonia
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8/08/2014

Wölkchens Freitags Fragen [Antwort]


Hallo meine Lieben!

Seit letzter Woche nehme ich nun "schon" an "Wölkchens Freitags Fragen" teil und wer meinen Blog seit dem Anfang verfolgt haben sollte (was nun nicht so schwer ist, da er nun nicht gerade in der Steinzeit, sondern Ende Juli entstanden ist), hat mittlerweile eventuell auch schon mitbekommen, dass ich einen Fabel für diese Blog-Fragerunden entwickle. Zwar haben Buch-Challenges auch ihren Anreiz (und ich werde mich auch irgendwann an welche heranwagen), aber ich komme meist zu spät um an der Challenge teilzunehmen (gestern erst eine Harry Potter-Challenge verpasst, letzte mögliche Anmeldung wäre der 31. Juli gewesen, bzw. event. sogar der 1. August - ich hätte heulen können).

Aber nun zu den Fragen an sich...

Die Bücherfrage:

Hast du schon mal einen Autor live getroffen? - Wer war es? Falls nicht, wen würdest du gerne demnächst mal treffen?

Die Frage bringt mich schon ein bisschen ins Schwitzen... Ich hätte tatsächlich auf der Frankfurter Buchmesse beinahe ein Autogramm in mein "Silber - das erste Buch der Träume"-Buch bekommen und Kerstin Gier getroffen. Aber eben nur fast. Wer auf der Frankfurter Buchmesse war und die Kerstin-Gier-Autogrammstunde mitbekommen hat, weiß, was mein Problem war. Ich habe es mir gewagt, "erst" eine Stunde vor Beginn der Autogrammstunde zu kommen. Tja, da war der halbe Platz allerdings schon voll (und der Platz war groß). Die liebe Kerstin Gier hat allerdings länger signiert, als sie eigentlich gemusst hätte, bzw. als eigentlich geplant war, was ich ihr auch hoch anrechne. Leider haben sich einige nicht ganz so liebe Mit-Anstehenden dreist vorgedrängelt, weshalb die braven Fans (und ich zählte zu meiner eigenen Schande dazu), die sich nicht vorbeigeschlichen haben, kein Autogramm mehr bekommen haben. Wortwörtlich drei Meter vor dem Ziel gescheitert. Und ich habe nicht mal einen Blick auf sie erhaschen können. Aber gut, vielleicht bietet sich die Gelegenheit noch einmal.

Zum zweiten Teil der Frage: Wen würde ich gern mal treffen? Puh. Um ehrlich zu sein, bin ich, was das Treffen von Personen, die ich bewundere, angeht, ziemlich schüchtern. Bei Kerstin Gier hätte ich wahrscheinlich nicht mal meinen eigenen Namen herausbekommen (kein Witz). Deshalb habe ich dieses Bedürfnis nach dem Treffen nicht so wirklich.
Aber es gibt natürlich auch ein paar Autoren, die ich sehr bewundere. Und wenn irgendwann Zeitmaschinen erfunden werden, reise ich in der Zeit zurück und besuche Podiumsdiskussionen und Lesungen von und mit Christopher Hitchens (und ich schleuse mich in die Apple-Präsentationen von Steve Jobs ein, aber der ist ja kein Autor).

Die private Frage:

Was würdest du ganz hinten in deinem Kühlschrank verstecken?

Definitiv Schokopudding. Das ist nämlich meine große Schwäche. Es ist gruselig, was für einen Schokoladen-Heißhunger ich manchmal bekomme (mittlerweile ist es aber nicht mehr ganz so schlimm, komischerweise seitdem ich Vegetarierin bin). Nicht, dass ich nicht auch den halben Kühlschrank ausräumen würde, um an den Pudding zu kommen. Aber ich würde zumindest versuchen ihn vor mir zu verstecken. Oder einfach keinen zu kaufen, weil ich sonst irgendwann nur noch durch die Gegend rollen kann.


So, das wären jetzt erst einmal meine Antworten auf die beiden Fragen.

Heute ist mein letzter Tag bei meiner Tante, ich fahre also heute wieder nach Hause. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich es heute schaffe, aber demnächst folgt noch ein Buch-HAUL (ich war nämlich gestern mit meiner Kusine shoppen und bin am Thalia vorbeigekommen...). Am Distelfink bleibe ich dran, bis die Rezension kommt, wird aber noch eine Weile vergehen. Lese parallel dazu "Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann" von Kevin Dutton (hier geht's zum Buch), welches ich mir auch gestern gekauft und schon über die Hälfte durch habe (hatte eine kurze Nacht). Da wird also sicher demnächst eine Rezension kommen.

Aber bis dahin,

Liebe Grüße, 
Antonia 

P.S.: Wer auch bei "Wölkchens Freitags Fragen" mitmachen möchte, sollte hier vorbeischauen. :)
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8/07/2014

Gemeinsam Lesen #1 [Antwort]


Hallo meine Lieben! 

Als ich mich heute Morgen durch diverse Buchblogs geklickt habe, bin ich zufällig (und ihr könnt euch nicht mal vorstellen, WIE zufällig) auf Asaviels Bücher-Allerlei gestoßen und auf den Post "Gemeinsam Lesen #72". Wie schon die Montags- und Freitagsfragen, die ich ja jetzt schon ein paar Mal beantwortet habe, gibt es auch hier Fragen, die es zu beantworten gilt. Diese hier beziehen sich allerdings explizit auf ein Buch und da ich noch fast 900 Seiten von "Der Distelfink" übrig habe, meine Gedanken dazu aber irgendwie loswerden muss/möchte, haben sich diese Fragen praktisch zum Beantworten angeboten.

Okay, dann legen wir mal los...

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan "Der Distelfink" von Donna Tartt und befinde mich auf Seite 132 (von insgesamt 1.022 Seiten).

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich nehme jetzt mal den ersten vollständigen Satz (der Satz von der letzten Seite ist noch angeschnitten auf meiner aktuellen drauf): "Wahrscheinlich ist es sowieso am besten, wenn du erst noch ein Weilchen hierbleibst und das Schuljahr zu Ende bringst, meinst du nicht auch?"

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Wie ich bereits in meinem Post eReader - meine Meinung gesagt habe, kann ich momentan - da noch sehr am Anfang - nicht viel zu dem Buch sagen. Jedenfalls nicht viel für meine Verhältnisse.
Ich habe das Buch zum Geburtstag von meinen Eltern geschenkt bekommen. Meine Mutter hat es bereits als Hörbuch gehört und hat währenddessen und danach eine ganze Weile sehr begeistert davon erzählt und nun lese ich es auch und kann die Begeisterung absolut nachvollziehen.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein Buch beginnt und nach den ersten paar Seiten merkt: Das wird dir im Gedächtnis bleiben. Diese Geschichte wird dich bewegen. Das hatte ich schon bei ein paar Büchern (Der Märchenerzähler v. Antonia Michaelis, Die Bücherdiebin v. Markus Zusak, ...) und bei ein paar Buchreihen (Harry Potter, Percy Jackson, ...). Dieses unheimliche Gefühl vollkommen gepackt zu sein, von einer Welt, die man gerade betreten hat. Und ich denke, dass Donna Tartt nicht von Ungefähr den Pulitzer Preis für dieses Buch bekommen hat. Absolut gerechtfertigt, denn das Buch ist sehr, sehr, sehr gut geschrieben und intelligent durchdacht. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es sich entwickeln wird.

Wie heißt dein/e Protagonist/in (Hauptcharakter) in deinem aktuellen Buch. Nenne ruhig mehrere, wenn es mehrere sind. Sind die Namen der Charaktere im Buch für dich wichtig? Kann ein Buch durch blöde/schlechte Namen schlecht werden?

Der Protagonist in "Der Distelfink" heißt Theodore 'Theo' Decker.
Und ja, die Namen von Charakteren in Büchern sind für mich sehr wichtig. Ich liebe es, wenn Namen gut durchdacht sind und von der Bedeutung auf Persönlichkeit, Herkunft, Umstände, irgendeine Nebengeschichte etc. passen (siehe die Harry Potter-Reihe - allein für die durchdachten Namen kann man dieses Buch schon lieben). Das liegt aber vor allem auch daran, dass ich einen absoluten Namens-Fable habe und mich sehr für Namen (Vornamen) interessiere.
Ich denke aber nicht, dass allein schlechte Namen eine Geschichte schlecht machen. Ich muss aber zugeben, dass ich Percy Jackson trotz Empfehlungen sehr lang nicht gelesen habe, weil ich mir nicht vorstellen konnte einen Hauptcharakter zu mögen, der Percy heißt (weit gefehlt, einer meiner Lieblingsprotagonisten, wenn nicht sogar der Lieblingsprotagonist von mir). Das heißt, Namen, die nicht gefallen, können eine Geschichte für mich nicht schlecht machen, aber sie können - zumindest mich - erst einmal abschrecken.
Mit dem Namen des Protagonisten in "Der Distelfink" bin ich übrigens seeehr zufrieden, da Theo ein echt schöner Name ist.

So, das waren meine Antworten auf die Fragen von "Gemeinsam Lesen #72" - wer jetzt ebenfalls neugierig geworden ist und auch seinen momentanen Lesestoff diesbezüglich ein bisschen auseinandernehmen will, kann hier mal den ganzen Blogpost ansehen.

Aber bis dahin,
Liebe Grüße,
Antonia

P.S.: Rezension zu "Der Distelfink" folgt, sobald ich den Wälzer fertig habe. Da ich aber demnächst zwei lange Zugfahrten vor mir habe, hoffe ich mal, dass ich diesbezüglich ein bisschen weiter komme ;)
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8/06/2014

Montagsfrage: Bekommst du eigentlich noch Bücher geschenkt?


Hallo meine Lieben!

Es ist Mittwoch und eindeutig wieder Zeit für die Montagsfragen von LiBROMANiE (ja, sehr individuell - ich weiß :P). Die Montagsfrage in dieser Woche ist:

BEKOMMST DU EIGENTLICH NOCH BÜCHER GESCHENKT?

Die Antwort auf diese Frage ist definitiv JA! Und das ist auch gut so. Wie sollte meine Buch-Sucht sonst gestillt werden? Das kann ja kein normaler Mensch allein finanzieren :'D
Und zu meinem großen Glück sind die Bücher auch meistens absolut mein Geschmack. Aber da ich nur bücherliebende Freunde habe (eben mal im Kopf meine Freunde durchgegangen und ja: es gibt tatsächlich nur Leute, die gern lesen), einen Freund der GoT-abhängig ist (dito. :D), eine Mutter, die einen super Buchgeschmack hat (selbst aber nicht liest, sondern nur hört) und immer meine Geschenke übernimmt und einen Bruder, mit dem ich sowieso zu 99.9% der Situationen einer Meinung bin, kann so viel ja auch nicht schiefgehen.
Aber ich bin was Bücher angeht auch nicht so kompliziert. Lese eigentlich alles, außer Horror und Thriller-Zeug (obwohl ich auch Chuck Palahniuk- und Dan Brown-Bücher sehr gern lese, die ja auch... ach, verdammt, ich lese eigentlich alles, solang es gut geschrieben ist oder zumindest eine gute Story hat).

Die Antwort ist heute nicht ganz so ausführlich wie beim letzten Mal. Aber mehr gab's für mich diesbezüglich auch nicht zu sagen. Hoffe ihr schaut mal wieder bei mir vorbei.

Liebe Grüße, 
Antonia
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8/04/2014

[Gedankenschnipsel] eReader

Hallo meine Lieben!

Nach eher weniger als mehr Blogeinträgen in letzter Zeit möchte ich mich heute dem Thema eReader zuwenden.

Ja, diesbezüglich spalten sich die Meinungen unter Bücherfreunden ziemlich gewaltig. Vom fehlenden Buchgeruch, über das "Blättererlebnis" - seien wir mal ehrlich, zum perfekten Lese-Feeling gehört eben nicht nur die bloße Geschichte. Aber es gibt ja nun wirklich auch gute Gründe, die für eReader sprechen.

Ich habe mir dieses Thema auch ausgesucht, weil ein positiver Aspekt von eReadern mit meiner momentanen Ferien-Situation nah zusammenhängt. Der Grund, weshalb die Einträge in letzter Zeit eher abgenommen haben, ist nämlich damit begründet, weil ich im Pack- und Verreisefieber war. Eine Woche Besuch bei meiner Tante und dieses Mal überraschend mit Büchern zurückgehalten (zwei Stück sind dabei: Der Distelfink und Tschick). Der eReader dieses Mal nicht. Aber da ich ca. 2-3 Mal im Jahr für eine Woche in der Weltgeschichte herumreise und man praktisch nie genug Bücher dabeihaben kann, hat es schon einen gewissen Vorteil ohne Probleme gleich ein paar Hundert in der Tasche zu haben. Und das auch noch ohne anschließenden Bandscheibenvorfall.
Diese flexible und vor allem große mögliche Auswahl an Büchern auf Reisen oder einfach so unterwegs ist mein persönlicher Hauptgrund, weshalb ich eReadern nicht vollkommen feindlich gegenüberstehe. Obwohl ich die "echten" Bücher zum Anfassen doch vorziehe.

Andere Gründe für eine Anschaffung wären das im Vergleich zum Buch oftmals geringere Gewicht (ja, es gibt Menschen, die ein schweres Buch aus gesundheitlichen Gründen nicht lang, bzw. gar nicht halten können), das schnelle Beschaffen von Büchern (ein Wochenende auf eine Amazon-Buchvorstellung warten kann auch wirklich sehr nervenaufreibend sein), die Tatsache, dass für den eReader keine Bäume abgeholzt werden müssen* (*aber wer weiß schon, was hier die Umweltsünden sind...) und die Tatsache, dass man diverse Klassiker bei Amazon und Co. kostenlos heruntergeladen bekommt (noch jemand hier, der sich über kostenlose Heinrich-Heine-Gedichtzusammenfassungen wie ein kleiner Schneekönig freut?).

Trotzdem muss ich noch einmal dieses Lese-Feeling erwähnen. Einigen mag das mehr, anderen weniger wichtig sein, aber ich liebe diese Magie, die Bücher an sich haben und die kein eReader der Welt vollkommen herüberbringen kann. Ich kenne aber genug pragmatischere Leute als mich, was das angeht, die das Lesen auf eReader oder iPad mit Abstand vorziehen und für die die Geschichte uneingeschränkt im Vordergrund steht - auch eine Art Buch-, bzw. Lebensphilosophie, oder?

Na ja... Höchstwahrscheinlich kann man keine richtige oder falsche Antwort zu diesem Thema finden. Aber deshalb ist die Titelüberschrift ja auch "eReader - meine Meinung" und ich würde mich freuen, wenn ihr eure hier oder auf eurem Blog darüber teilen könntet.

Bis dahin, ganz liebe Grüße,
Antonia

P.S.: Ich habe jetzt Der Distelfink von Donna Tartt begonnen und bin ein bisschen geflasht. Mir fällt bisher nicht viel zu dem Buch ein (ich bin aber auch noch ganz, ganz weit am Anfang), außer vielleicht das Wort intelligent. Ja, intelligent trifft es wirklich.

P.P.S.: Ich besitze übrigens einen knuffigen, in eine pinke Schutzmappe (???) eingefassten Kindle Paperwhite. Bild folgt, sobald ich wieder in heimischen Gefilden bin und Fotos von ihm schießen kann.

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8/02/2014

Wölkchens Freitags Fragen [Antwort]


Hallo meine Lieben!

Nachdem ich letzten Dienstag schon die Monatsfrage von LiBROMANiE beantwortet habe, habe ich festgestellt, dass diese Fragen total lustig sind und ich wirklich Lust habe noch mehr davon zu machen. Die Freitags Fragen von Wölkchens Bücherwelt funktionieren eigentlich ganz ähnlich. Nur gibt es hier eine Bücher-Frage und eine private Frage und die Fragen werden jeden Freitag gestellt.

Ich beginne erst einmal mit der Bücher-Frage:

Gab es schon mal einen Protagonisten, den du wie die Pest gehasst hast? - Wen und warum?

Um ehrlich zu sein, habe ich noch keinen Protagonisten wirklich wie die Pest gehasst. Ich sympathisiere meist mit den Leuten, die die Geschichte erzählen. Allerdings muss ich sagen, dass es schon eine Protagonistin gab, wegen der ich ein Buch abgebrochen habe.
Das war damals Paulina - aka Miss Krassikowski - aus Miss Krassikowski. Ich habe sie nicht wirklich gehasst, aber sie hatte einige Charakterzüge, die mir sehr unsympathisch waren. Ich kann Mädchen, die in zwei Fächern in der Schule auf 5 (ich glaube Kunst und Physik oder Mathe) stehen, das aber gar nicht schlimm finden und sich lieber darüber aufregen, dass die Mutter mit der Schwester öfter shoppen fährt, einfach nicht ab.
Aber das ist allein meine Meinung - ich bin sicher, das Buch hat auch Seiten, die Leute mit einem anderen Geschmack als durchaus lustig und positiv ansehen würden.

Und jetzt die private Frage:

Was tust du, wenn du nicht einschlafen kannst?

Ich schreibe, lese und höre dabei James Blunt-Songs (hypnotisch, wenn man den selben so 3-4 Mal hintereinander gehört hat - perfekt zum Schreiben :D). Um ehrlich zu sein verdanke ich meinen schlaflosen Nächsten ca. 95% von allem, was ich jemals geschrieben habe...

So, ich würde mal sagen, auf die beiden Freitags Fragen habe ich ganz gute Antworten gefunden. Falls ihr auch gute Antworten darauf habt, schaut doch mal hier vorbei.

Liebe Grüße, 
Antonia


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